Wittens Wildschweingehege bleibt leer – was kommt nach der Keulung?
Wittens Wildschweingehege bleibt leer – was kommt nach der Keulung?
Das Wildschweingehege auf Wittens Hohenstein-Hügel steht seit dem letzten Sommer leer. Alle acht Tiere wurden im Juli 2025 getötet, um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu stoppen. Nun muss die Stadt entscheiden, wie es mit dem Gelände weitergeht.
Jahre lang beherbergte das Gehege eine kleine Gruppe Wildschweine, wobei jährlich mindestens zehn Tiere zur Bestandsregulierung entnommen wurden. Doch nach der Keulung im vergangenen Sommer stehen die Gehege zum ersten Mal seit Jahrzehnten leer.
Die Verwaltung hat einen Plan vorgelegt, das Areal in ein "experimentelles Forstwirtschaftsprojekt" umzuwandeln. Seltene Baumarten sollen gepflanzt werden, wodurch der Fokus von der Tierhaltung auf den Artenschutz verlagert würde. Unterdessen fordert die AfD-Fraktion die Rückkehr der Wildschweine und plädiert für die traditionelle Nutzung des Geheges.
Auch die öffentliche Meinung könnte das Ergebnis beeinflussen. CDU-Chef Volker Pompetzki bezeichnete den Hohenstein als "Touristenjuwel" und rief die Bürger auf, ihre Ideen einzubringen. Die SPD-Fraktion unterstützt diesen Aufruf und drängt auf eine breite Bürgerbeteiligung, bevor eine Entscheidung fällt.
Die endgültige Abstimmung findet während der Stadtratssitzung am 23. Februar 2026 statt.
Die Zukunft des Hohenstein-Geheges liegt nun in den Händen der Wittener Stadträte. Sie müssen die Aufforstungspläne gegen die Forderungen abwägen, Wildschweine wieder anzusiedeln – und dabei berücksichtigen, wie sich die Bevölkerung die Nutzung des Geländes wünscht.
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