Essen verwandelt zwei Plätze in grüne Oasen gegen Hitze und Starkregen
Essen verwandelt zwei Plätze in grüne Oasen gegen Hitze und Starkregen
Essen transformiert zwei zentrale öffentliche Plätze in klimaresiliente Zonen. Der Stadtrat hat umfassende Umgestaltungen für den Marktplatz Überruhr-Hinsel und den Giebelplatz in Margarethenhöhe beschlossen. Beide Projekte zielen darauf ab, Hitze zu reduzieren, Regenwasser besser zu bewältigen und die Aufenthaltsqualität für Anwohner zu verbessern.
Die Planung für die Neugestaltung des Marktplatzes Überruhr-Hinsel begann 2024, die Bauarbeiten sollen 2025 starten. Vorgesehen sind wasserdurchlässige Beläge zur Verringerung des Oberflächenabflusses sowie begrünte Dächer für mehr Schatten. Zudem werden Bäume gepflanzt, Regenrückhaltebecken angelegt und hitzereflektierende Materialien eingesetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf voraussichtlich 47.000 Euro für die Planung und 1 Million Euro für die Umsetzung.
Beim Giebelplatz setzt man auf ein ähnliches Konzept, jedoch mit Fokus auf trockenheitsresistente Pflanzen und solarbetriebene Beschattung. Erhöhte Sitzbereiche sollen Überschwemmungen vorbeugen, während Rigolen und heimische Gewächse die Wasserbewirtschaftung unterstützen. Die Planungskosten liegen hier bei 38.000 Euro, die Baukosten sind mit 910.000 Euro veranschlagt. Baubeginn ist für den Sommer 2026 vorgesehen.
Beide Vorhaben sind Teil des Essener Klimafolgenanpassungsplans 2023. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität fasste die Planungsbeschlüsse im Januar, der Stadtrat bewilligte die Mittel im Februar.
Die Umgestaltungen schaffen kühlere, grünere Freiflächen und optimieren die Regenwasserbewirtschaftung. Die Bewohner in Überruhr-Hinsel und Margarethenhöhe erhalten nach Fertigstellung attraktivere Aufenthaltsorte. Die Stadt erwartet, dass die Maßnahmen den Klimaschutz stärken und die Lebensqualität vor Ort steigern.
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