DAAD zieht sich aus Russland zurück – während US-Forscher nach Deutschland drängen
DAAD zieht sich aus Russland zurück – während US-Forscher nach Deutschland drängen
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die weltweit größe Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Forschenden, stellt seinen Moskauer Standort sowie das Deutsche Haus für Forschung und Innovation ein. Dieser Schritt folgt auf die Einstufung der Organisation als "unerwünscht" durch die russischen Behörden. Gleichzeitig verändern sich durch globale Forschungstrends die akademischen Austauschbeziehungen zwischen den USA und Deutschland.
Nach der Klassifizierung des DAAD als "unerwünschte Organisation" durch das russische Justizministerium werden sämtliche Aktivitäten in Russland eingestellt. Betroffen sind sowohl das Büro in Moskau als auch das Deutsche Haus für Forschung und Innovation, das als zentrale Anlaufstelle für die wissenschaftliche Zusammenarbeit diente.
In den USA führen drastische Kürzungen bei Forschungsgeldern – insbesondere in der Klimaforschung – dazu, dass amerikanische Wissenschaftler vermehrt nach Möglichkeiten im Ausland suchen. Seit Amtsantritt der Regierung unter Donald Trump haben politische Unsicherheiten Schlüsselinstitutionen wie das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA bedroht. Als Reaktion darauf schlug Kalifornien mit SB 895 ein 23-Milliarden-Dollar-Programm vor, um die eigene Raumfahrt- und Klimaforschung abzusichern.
Auch Spitzenuniversitäten wie Harvard, Stanford und Princeton verzeichnen Rückgänge bei der Forschungsfinanzierung, wenngleich bisher keine konkreten Auswirkungen auf Drittmittel gemeldet wurden. In der Folge wenden sich immer mehr US-Forschende Europa zu. Deutsche Einrichtungen wie die Alexander-von-Humboldt-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft verzeichnen eine steigende Nachfrage von amerikanischen Wissenschaftlern.
Auf der anderen Seite verlieren deutsche Studierende zunehmend das Interesse an einem Studium in den USA – die Anfragen für Bewerbungen sind um etwa zehn Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Antragstellungen für DAAD-Stipendien für Masterstudiengänge in Deutschland mehr als verdoppelt. Dies spiegelt eine wachsende Bevorzugung europäischer Bildungswege wider.
Der Rückzug des DAAD aus Russland markiert einen einschneidenden Wandel in der internationalen akademischen Zusammenarbeit. Während US-Forschende aufgrund von Finanzkürzungen vermehrt nach Deutschland drängen und deutsche Studierende sich von amerikanischen Hochschulen abwenden, verschiebt sich die globale Bildungs- und Forschungslandschaft. Diese Entwicklungen werden voraussichtlich künftige Partnerschaften und Förderprioritäten in beiden Regionen prägen.
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