Kostenlose Glaubens-Tattoos: Wie Essen Ökumene mit Hautkunst verbindet
Kostenlose Glaubens-Tattoos: Wie Essen Ökumene mit Hautkunst verbindet
Einzigartige Ökumene: Kostenlose christliche Tätowierungen in Essen
Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit zwischen katholischen und evangelischen Kirchen bot Gläubigen in Essen die Möglichkeit, sich kostenlos christliche Tätowierungen stechen zu lassen. Die Aktion "Nah bei Gott", Teil der ersten ökumenischen Tätowierungs-Aktionswoche, ermöglichte Teilnehmenden, ihren Glauben auf dauerhafte Weise sichtbar zu tragen. Innerhalb weniger Tage waren alle 30 verfügbaren Termine vergeben – ein deutliches Zeichen für das große Interesse an dem Projekt.
Veranstaltet wurde die Aktion in Essen von Dirk Bußler von der Zukunftswerkstatt. Sein Ziel war klar: Glauben mit modernem Selbstausdruck zu verbinden. Die Teilnehmenden konnten aus 30 vorab genehmigten Motiven wählen, die mithilfe spezieller Transferfolien präzise auf die Haut übertragen wurden.
Unter den neuen Tätowierungs-Trägern war auch die 53-jährige Werena Siemund-Stais, die sich ein Engel-Motiv auf das Handgelenk stechen ließ. Ihr Leben war von schweren Schicksalsschlägen geprägt, darunter der Verlust von Familienmitgliedern, eine Darmkrebsdiagnose und anhaltende gesundheitliche Kämpfe. Für sie steht das Tätowierung für Widerstandskraft und Hoffnung.
Ein weiterer Teilnehmer, der 20-jährige Ole Fritz, reiste extra aus der Emsland-Region an, um sich ein Kreuz auf den Unterarm stechen zu lassen. Für ihn, dessen Familie tief im Glauben verwurzelt ist, ist das Tätowierung eine bedeutungsvolle Hommage.
Tätowierungskünstlerin Yvonne Karbach arbeitete unermüdlich von 11 Uhr morgens bis 20 Uhr abends und setzte jedes Motiv mit großer Sorgfalt um. Ihre Präzision sorgte dafür, dass alle Teilnehmenden mit einem bleibenden Symbol ihres Glaubens nach Hause gingen. Der Erfolg der Kampagne deutet auf ein wachsendes Interesse hin, Tradition mit zeitgenössischen Formen der Frömmigkeit zu verbinden.
Ähnliche, von Kirchen initiierte Tätowierungs-Aktionen gab es zwar bereits in Deutschland, doch sie bleiben selten und meist unkoordiniert. Da es keine zentrale Dokumentation gibt, lässt sich nicht sagen, wie viele solche Projekte es bisher gab – diese Aktion sticht daher als besonders kreatives Beispiel ökumenischer Zusammenarbeit hervor.
Die Kampagne "Nah bei Gott" endete mit ausgebuchten Terminen und Teilnehmenden, die neue Zeichen ihres Glaubens tragen. Die Berichterstattung im Radio Rhein und Ruhr am 18. November 2025 unterstrich die lokale Wirkung des Events. Für viele sind die Tätowierungen nun persönliche Erinnerungen an Stärke, Familie und spirituelle Verbundenheit.
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