Philippe Quesnes skurriles Theaterstück kommt 2026 ins Berliner HAU
Philippe Quesnes skurriles Theaterstück kommt 2026 ins Berliner HAU
Ein skurriles neues Stück des französischen Regisseurs Philippe Quesne kommt im Februar 2026 ins Berliner HAU
Im Februar 2026 gastiert am Berliner HAU ein ungewöhnliches Theaterstück des französischen Regisseurs Philippe Quesne: Le Paradoxe de John. Die Produktion feierte Ende 2023 in Paris Premiere und markiert Quesnes achte Arbeit an diesem Ort. Das Stück verbindet Slapstick-Humor mit absurden Szenen, karikiert die Kunstwelt und lotet dabei tiefere Fragen zu menschlichem Verhalten und Sinnsuche aus.
Im Mittelpunkt steht ein Galerieraum, in dem ein hölzerner Klappstuhl – Teil einer Installation namens Der emanzipierte Zuschauer – von der Decke hängt. Die Performerin Isabelle Angotti schlüpft in die Rolle einer Galeristin oder Aufseherin und verändert die Installation sofort, indem sie sie in Plastik hüllt und mit Cowboystiefeln versieht. Fortan trägt das Werk den Titel Die Zyste meiner Muster.
In einer Ecke der Bühne lauern gespenstische Gestalten, deren Anwesenheit rätselhaft bleibt und die surreale Stimmung des Stücks verstärken. Quesne verzichtet auf direkte Kommentare und überlässt es dem Publikum, die seltsamen Bilder und Interaktionen zu deuten. Thematisch geht es um die Frage, warum Menschen Dinge akzeptieren, die sie nicht verstehen, und ob das Leben überhaupt eine echte Perspektive bietet.
Später betreten drei neue Figuren die Bühne – Céleste Brunnquell, Marc Susini und Veronika Vasilyeva-Rije –, die eine Machtverschiebung oder Richtungsänderung andeuten. Die Inszenierung vereint Komik, Absurdität und nachdenkliche Momente, behält aber für ihre deutsche Premiere den ursprünglichen französischen Titel bei.
Inspiriert wurde Quesne von der Lyrik Laura Vazquez', auch wenn es keinen offiziellen Beleg für einen Gewinn des Prix Goncourt für Lyrik 2023 gibt. Die Mischung aus Satire und Spektakel hat seit der Pariser Uraufführung bereits Neugier geweckt.
Le Paradoxe de John ist ab dem 20. Februar 2026 im HAU Berlin zu sehen. Mit visuellen Gags, existenziellen Fragen und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Kunstszene bietet das Stück ein einzigartiges Theatererlebnis – eine Aufführung, die Erwartungen herausfordert und zugleich mit ihrem schrägen Charme unterhält.
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