Deutschlands Stromnetz wird bis 2027 mit digitalen Steuerungen revolutioniert
Deutschlands Stromnetz wird bis 2027 mit digitalen Steuerungen revolutioniert
Deutschland treibt die Pläne zur Modernisierung seines Stromnetzes durch schnellere Einführung von Steuerungssystemen und digitalen Werkzeugen voran. Branchenführer trafen sich diese Woche in Essen, um die wichtigsten Schritte zur Verbesserung der Flexibilität und Effizienz in Niederspannungsnetzen bis 2027 zu skizzieren.
Der Fokus verlagert sich dabei von kleinen Pilotprojekten hin zur flächendeckenden Umsetzung – begleitet von Forderungen nach strengeren Standards und klareren Regularien, um den Wandel zu unterstützen.
Auf dem Climate Solution Forum im Rahmen der E-world energy & water in Essen benannte der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) zwei zentrale Prioritäten für die Netzmodernisierung. Erstens geht es um die beschleunigte Installation von Steuerungssystemen in Verteilnetzen, ein Schritt, der als entscheidend für die Bewältigung schwankender Energienachfragen gilt. Zweitens steht der Digitale Produktpass 4.0 (DPP4.0) im Mittelpunkt – ein System, das den gesamten Lebenszyklus eines Produkts nachverfolgen und die Datentransparenz im Netz verbessern soll.
Bis Ende 2025 hatten bereits 12 Verteilnetzbetreiber – darunter E.ON, EnBW und Westnetz – Pilotprojekte für Steuerungssysteme in Niederspannungsnetzen abgeschlossen. Die Tests fanden vor allem in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg statt, wie aus Studien des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und des Verbands der Elektrotechnik (VDE) hervorgeht. Experten betonen jedoch, dass Einzelprojekte nicht mehr ausreichen. Nun seien eine breite Einführung, standardisierte Schnittstellen und robuste regulatorische Rahmenbedingungen notwendig, um ein widerstandsfähigeres und effizienteres Energiesystem aufzubauen.
Die Diskussionen in Essen machten deutlich: Die Technologie für ein leistungsfähiges Netz existiert bereits. Die Herausforderung liegt darin, sie zügig hochzuskalieren, einheitliche Standards durchzusetzen und Lücken zwischen den verschiedenen Systemkomponenten zu schließen. Besonders die DPP4.0-Initiative hängt dabei von einer breiten Branchenbeteiligung, einem unabhängigen Datenökosystem und der nahtlosen Einbindung in die bestehende digitale Infrastruktur ab.
Ab 2026 soll die Einführung von Steuerungssystemen deutlich an Fahrt aufnehmen. Ziel ist es, bis 2027 messbare Fortschritte bei der Flexibilität in Niederspannungsnetzen zu erzielen, um Angebot und Nachfrage im gesamten Land besser auszugleichen.
Die nächste Phase der Netzmodernisierung erfordert abgestimmtes Handeln von Herstellern, Betreibern und Regulierungsbehörden. Die beschleunigte Einführung von Steuerungssystemen und der erfolgreiche Rollout des DPP4.0 werden eine zentrale Rolle dabei spielen, das deutsche Stromnetz anpassungsfähiger und effizienter zu gestalten. Ohne diese Schritte könnte der Übergang zu einem flexiblen, leistungsstarken Netz Verzögerungen erfahren.
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