Münster setzt neue Filteranlage gegen PFAS im Trinkwasser ein
Münster setzt neue Filteranlage gegen PFAS im Trinkwasser ein
Münster Stadtwerke installieren neues Filtersystem gegen PFAS-Belastung im Trinkwasser
Die Stadtwerke Münster haben eine moderne Filteranlage in Betrieb genommen, um die Belastung mit PFAS-Chemikalien im Trinkwasser zu bekämpfen. Die Maßnahme folgt der Entdeckung erhöhter Schadstoffwerte im Jahr 2023 und erforderte Investitionen in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Acht Aktivkohlefilter reinigen nun im Wasserwerk Darderhöfe das Trinkwasser für rund 65.000 Einwohner.
Das Problem wurde 2023 bekannt, als Untersuchungen überhöhte PFAS-Konzentrationen im Wassernetz nachwiesen. Daraufhin wurde ein Brunnen stillgelegt, und die Planung für die Filteranlage begann. Bis zum 26. Januar war die neue Anlage voll einsatzbereit.
Die Filteranlage behandelt täglich etwa 11.000 Kubikmeter Wasser und setzt dabei 16 Tonnen Aktivkohle ein, um die PFAS-Rückstände zu binden. Zwar filtern die Kohlepatronen die Schadstoffe effektiv heraus, müssen jedoch alle sechs Monate ausgetauscht werden, da sie sich mit der Zeit sättigen. Das gereinigte Wasser erfüllt nun die verschärften Vorgaben der Trinkwasserverordnung und liegt mit einem PFAS-Gehalt unter sieben Nanogramm pro Liter deutlich unter dem Grenzwert.
Gleichzeitig leitet der kommunale Versorger rechtliche Schritte ein: Eine Klage zur Rückforderung der Kosten, die durch illegale PFAS-Entsorgung entstanden sind, wird vorbereitet. Sollte das Verfahren erfolgreich sein, könnten die Wasserpreise für Kunden in Münster und Meerbusch-Osterath sinken.
Die neue Filtertechnik sichert die Trinkwasserversorgung der Region und entspricht den aktualisierten gesetzlichen Anforderungen. Mit acht aktiven Filtern überwachen die Stadtwerke weiterhin die PFAS-Werte und bereiten sich auf mögliche Entschädigungszahlungen vor. Der Ausgang des Rechtsstreits könnte sich auch auf die künftigen Wassergebühren für die Haushalte vor Ort auswirken.
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