Bartsch prangert teure Regierungsflüge an – und fordert mehr Züge statt Leerflüge
Bartsch prangert teure Regierungsflüge an – und fordert mehr Züge statt Leerflüge
Der Linken-Politiker Dietmar Bartsch hat die Nutzung der Lufttransportstaffel der Bundesregierung infrage gestellt, nachdem er Flugdaten aus dem Zeitraum Mai bis Dezember 2025 ausgewertet hatte. Er bezeichnete die hohe Zahl an Flügen – darunter viele ohne Passagiere – als verschwendungsintensiv und forderte eine stärkere Nutzung von Linienflügen oder der Deutschen Bahn.
Bartsch hatte Akteneinsicht zu Flügen beantragt, die Kanzler und Minister ab dem 6. Mai 2025 unternommen hatten. Das Verteidigungsministerium legte Zahlen vor, wonach bis Jahresende 488 Passagierflüge mit Regierungsmitgliedern oder dem Bundespräsidenten durchgeführt wurden. Daneben gab es jedoch rund 700 sogenannte "Positionierungsflüge" – Einsätze für Trainingszwecke, Umstationierungen von Maschinen oder andere Flüge ohne Passagiere.
Spitzenreiter bei der Nutzung war demnach das Bundeskanzleramt mit 106 Flügen, gefolgt vom Auswärtigen Amt mit 96 und dem Amt des Bundespräsidenten mit 66 Flügen. Das Landwirtschaftsministerium nutzte den Service am wenigsten und verzeichnete lediglich zwei Flüge.
Bartsch kritisierte das Missverhältnis zwischen Passagier- und Leerflügen als schwer vermittelbar. Zudem bezeichnete er den Standort der Lufttransportstaffel in Köln als "teuren strukturellen Fehler", da Berlin seit über 30 Jahren Hauptstadt sei. In seinem Vorstoß plädierte er dafür, dass Beamte und Politiker kostengünstigere Alternativen wie Linienflüge oder die Bahn nutzen sollten.
Die Daten zeigen eine starke Abhängigkeit von Regierungsflügen: Innerhalb von weniger als acht Monaten gab es fast 500 Passagierflüge und 700 Leerflüge zur Umpositionierung. Bartschs Erkenntnisse deuten darauf hin, dass durch einen Verzicht auf Sondermaschinen zugunsten kommerzieller Angebote erhebliche Einsparungen möglich wären.
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