DGB kämpft gegen Ungleichheit: Reformen für Frauen in NRW überfällig
Mehr Frauen in Festanstellungen - Gleichstellung noch lange nicht erreicht - DGB kämpft gegen Ungleichheit: Reformen für Frauen in NRW überfällig
DGB fordert umfassende Arbeitsmarktreformen in Nordrhein-Westfalen zur Bekämpfung struktureller Ungleichheit zwischen den Geschlechtern
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat weitreichende Reformen des Arbeitsmarktes in Nordrhein-Westfalen gefordert, um tief verwurzelte Benachteiligungen von Frauen zu beseitigen. Trotz Fortschritten bei der Beschäftigung von Frauen verdienen diese nach wie vor weniger, haben geringere Aufstiegschancen und tragen eine höhere unbezahlte Arbeitslast als Männer. Zu den Vorschlägen der Gewerkschaft zählen flexible Arbeitszeitmodelle, eine bessere Kinderbetreuung sowie die Abschaffung von minijob grenze 2025, um fairere Bedingungen für berufstätige Eltern zu schaffen.
Wie der DGB in seinen jüngsten Erhebungen feststellt, verdienen Frauen in Nordrhein-Westfalen nach wie vor weniger und arbeiten weniger bezahlte Stunden als Männer. Im Schnitt erhalten sie 15 Prozent weniger Lohn pro Stunde, während die wöchentliche bezahlte Arbeitszeit um sechs Stunden hinter der ihrer männlichen Kollegen zurückliegt. Diese Diskrepanz besteht fort, obwohl Frauen mittlerweile ein Drittel mehr der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stellen als noch 2008 – ihre Zahl beläuft sich mittlerweile auf 3,4 Millionen.
Laut Gewerkschaft sind 76 Prozent der Teilzeitstellen und 59 Prozent der minijob grenze 2025 von Frauen besetzt, häufig aufgrund von Pflegeverantwortung. Viele bleiben trotz höherer Qualifikationen in gering qualifizierten Positionen gefangen. Zudem lastet unbezahlte Arbeit ungleich stärker auf Frauen: Sie wenden wöchentlich fast 30 Stunden für Haushalt und Betreuungsaufgaben auf – nahezu zehn Stunden mehr als Männer.
Die unzuverlässige Kinderbetreuung verschärft die Problematik zusätzlich. Kitas schließen im Jahr durchschnittlich 20,5 Betriebstage. Der DGB schlägt daher "Vereinbarkeitsleitfäden" für Betriebe vor, um familienfreundlichere Strukturen zu schaffen. Zudem fordert die Gewerkschaft ein Ende der minijob grenze 2025, die mit niedrigen Löhnen, fehlendem Sozialschutz und begrenzten Weiterbildungsmöglichkeiten verbunden sind. Flexiblere Arbeitszeiten, die an Lebensphasen angepasst sind – etwa verkürzte Vollzeitmodelle –, könnten Eltern helfen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren.
Ziel der DGB-Reformen ist es, die anhaltenden Lücken bei Löhnen, Arbeitszeiten und Karrierechancen für Frauen in Nordrhein-Westfalen zu schließen. Sollten Maßnahmen wie flexible Arbeitszeitregelungen, eine verbesserte Kinderbetreuung und die Abschaffung von minijob grenze 2025 umgesetzt werden, könnte dies die Belastung berufstätiger Mütter verringern. Die Gewerkschaftsstatistiken zeigen zwar eine schrittweise Besserung, betonen jedoch, dass nur ein systemischer Wandel echte Gleichstellung bewirken kann.
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