19 April 2026, 08:17

Uniper verkauft Kohlekraftwerk Datteln 4 und setzt auf Energiewende und Wasserstofftechnologien

Balkendiagramm, das die Vermögensabschreibungen für Ölunternehmen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Uniper verkauft Kohlekraftwerk Datteln 4 und setzt auf Energiewende und Wasserstofftechnologien

Uniper SE hat den Verkauf seines Kohlekraftwerks Datteln 4 an die ResInvest Group a.s. abgeschlossen. Der Deal wurde am 22. September 2025 finalisiert und markiert einen weiteren Schritt in der Neuausrichtung des Energieportfolios des Unternehmens. Mit Sitz in Düsseldorf bleibt Uniper ein bedeutender Akteur im europäischen Energiesektor und ist in mehreren Ländern aktiv.

Das Unternehmen ist in drei zentralen Bereichen tätig: europäische Stromerzeugung, globaler Rohstoffhandel und russische Energieproduktion. Zu seinen Anlagen zählen fossile Kraftwerke, erneuerbare Energien sowie Fernwärmenetze in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Darüber hinaus betreibt Uniper Gasspeicher und Power-to-Gas-Projekte.

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Neben der Energieerzeugung handelt Uniper mit Strom, Erdgas, Flüssigerdgas (LNG) und Kohle und bietet Fracht- sowie Logistikdienstleistungen an. Ergänzend dazu umfasst das Leistungsportfolio die Brennstoffbeschaffung, technische Planung und Instandhaltung von Anlagen. Die aktuellen Finanzkennzahlen weisen eine Betriebsmarge von 1,15 Prozent und eine Eigenkapitalrendite von 1,66 Prozent aus.

Für die Zukunft arbeitet Uniper mit ThyssenKrupp an der Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien. Gemeinsam soll ein industrieller Groß-Ammoniak-Cracker entwickelt werden. Zu den wichtigsten Anteilseignern zählen Investmentgesellschaften wie BlackRock und The Vanguard Group, was die Bedeutung des Unternehmens im Energiemarkt unterstreicht.

Der Verkauf von Datteln 4 ist Teil der langfristigen Strategie von Uniper, sein Energiemix anzupassen. Mit laufenden Wasserstoffprojekten und einem breiten operativen Fußabdruck bleibt das Unternehmen ein zentraler Player in der europäischen Energiewende. Die nächsten Schritte werden von Aktionären und Branchenpartnern mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden.

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