Rheinbergs wachsendes Problem: Illegale Müllberge an Altglascontainern
Adriana SchachtRheinbergs wachsendes Problem: Illegale Müllberge an Altglascontainern
Rheinberg kämpft mit wachsendem Problem illegaler Müllentsorgung an Altglascontainern
Trotz Bemühungen um eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung nimmt die illegale Müllablagerung an Altglas-Sammelstellen in Rheinberg immer weiter zu. Wiederholt werden Abfälle neben den Containern zurückgelassen, was die Stadt nun zum Handeln zwingt. Die Folge: höhere Kosten und strengere Maßnahmen für alle Bürgerinnen und Bürger.
Die städtische Abfallentsorgungsfirma DLB hat kürzlich die Altglascontainer an der Römerstraße, Buchenstraße und Ahornstraße aufgrund anhaltender illegaler Müllentsorgung entfernen müssen. Ersatzcontainer stehen weiterhin in der Buchenstraße, Erlenstraße und Römerstraße bereit – doch selbst an diesen Standorten häufen sich erneut wild abgelagerte Abfälle.
Die DLB erhält zwar eine feste Vergütung vom Grünen Punkt für die Reinigung der Altglascontainer-Standorte. Doch durch die Zunahme illegaler Entsorgungen reicht diese Pauschale nicht mehr aus, um die zusätzlichen Kosten zu decken. Die Folge: Die Müllgebühren für alle Rheinberger Haushalte steigen.
Wer seinen Abfall korrekt entsorgen möchte, kann private Mülltonnen nutzen oder ihn gegen eine geringe Gebühr zum Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof bringen. Wer beim illegalen Entsorgen erwischt wird, muss mit Bußgeldern rechnen und wird als Ordnungswidrigkeit belangt. Die Stadt hat zudem eine aktualisierte Liste aller Altglascontainer-Standorte auf ihrer Website unter www.rheinberg.de veröffentlicht.
Bürgerinnen und Bürger, die illegale Müllablagerungen beobachten, werden aufgefordert, diese beim Ordnungsamt Rheinberg oder der Abfallberatung zu melden.
Die anhaltenden Verstöße belasten die Stadtkasse stärker als erwartet. Mit Bußgeldern und der Aufforderung zur Meldung illegaler Entsorgungen hofft Rheinberg, die Vergehen einzudämmen. Bis dahin bleibt den Anwohnern nur eines: sich an die geltenden Abfallregeln zu halten, um weitere Gebührenerhöhungen zu vermeiden.






