25 April 2026, 16:20

Epstein-Merchandise auf Online-Plattformen schockiert Kinderschützer und löst Debatte aus

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel darüber.

Epstein-Merchandise auf Online-Plattformen schockiert Kinderschützer und löst Debatte aus

Online-Marktplätze geraten in die Kritik, nachdem Kleidungsstücke in Verbindung mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zum Verkauf angeboten wurden. Auf Plattformen wie Vinted, eBay, Etsy und AliExpress wurden Artikel mit seinem Namen und Abbildungen inseriert. Die französische Kinderschutzorganisation Mouv'Enfants fordert nun deren Entfernung und bezeichnet die Produkte als zutiefst verletzend.

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Bei den umstrittenen Artikeln handelt es sich unter anderem um Sweatshirts mit den Initialen JEE (Jeffrey Edward Epstein) sowie T-Shirts, die Epstein zusammen mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in einem roten Herzen zeigen. Mouv'Enfants, geleitet von Gründer Arnaud Gallais, verurteilte die Verkäufe als inakzeptabel. Die Organisation betonte, Epstein sei ein verurteilter Pädokrimineller und keine Kultfigur – solche Merchandise-Artikel verherrlichten sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige.

Vinted und eBay haben inzwischen zugesagt, die betreffenden Artikel zu entfernen. Vinted erklärte, dass jede Form der Verharmlosung von sexualisierter Gewalt strikt verboten sei. Gallais kritisierte die Plattformen dafür, ihre Angebote nicht ausreichend zu überwachen, und warf ihnen vor, durch ihr Nichthandeln die Verbreitung schädlicher Inhalte zu ermöglichen.

Trump, der sich einst in denselben gesellschaftlichen Kreisen wie Epstein bewegte, hatte zuvor bestritten, von dessen Verbrechen gewusst zu haben. Er behauptete, den Kontakt zu Epstein lange vor dessen Tod 2019 abgebrochen zu haben.

Die Kontroverse setzt Online-Händler unter Druck, strengere Kontrollen durchzusetzen. Mouv'Enfants besteht darauf, dass der Verkauf solcher Artikel Missbrauch verharmlost und den Schutz von Opfern untergräbt. Die Plattformen sehen sich nun mit Forderungen konfrontiert, ihre Moderationsmechanismen zu verbessern und künftig ähnliche Angebote zu verhindern.

Quelle