Jugendfußballspiel in Gelsenkirchen endet in brutaler Schlägerei nach Schlusspfiff
Valeria TrubJugendfußballspiel in Gelsenkirchen endet in brutaler Schlägerei nach Schlusspfiff
Ein Jugendfußballspiel in Gelsenkirchen ist am Sonntag nach dem Schlusspfiff in Gewalt umgeschlagen. Eine Schlägerei brach zwischen Spielern und Zuschauern aus, wobei ein Jugendlicher verletzt wurde. Die Polizei hat nun Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Der Zwischenfall ereignete sich nach einem Spiel der U17 zwischen zwei ortsansässigen Mannschaften in der Straße Auf der Reihe. Die Stimmung hatte sich im Laufe der Partie aufgrund von Provokationen einiger Zuschauer zunehmend zugespitzt. Nach Spielende artete der verbale Streit in eine handfeste Auseinandersetzung aus.
Die Beamten trafen gegen 20:40 Uhr am Ort des Geschehens ein, fanden dort jedoch nur noch die Spieler der Auswärtsmannschaft vor. Die Polizei nahm Zeugenaussagen auf und begann, die Ereignisse zu rekonstruieren, die zur Schlägerei geführt hatten.
Ein 15-Jähriger aus Gelsenkirchen erlitt Verletzungen und wurde vor Ort behandelt, bevor er wieder entlassen werden konnte. Zwei weitere Personen – ein 16-Jähriger und die Mutter eines Spielers – waren ebenfalls ins Visier der Angreifer geraten, blieben aber unverletzt.
Die Behörden werten nun die Schilderungen aus, um die Beteiligten zu identifizieren. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen die Ursachen der Gewalt sowie die Frage, ob Anklage erhoben werden soll. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit bei Jugendsportveranstaltungen in der Region auf.






