19 April 2026, 02:20

IT-Sicherheit wird zur Chefsache – doch die Cybergefahren steigen ungebremst

Ein kreisförmiges Wortwolken-Diagramm mit dem Satz "Information Security" in verschiedenen Sprachen, angeordnet von größtmöglich in der Mitte bis kleinst nach außen, in Blautönen.

IT-Sicherheit wird zur Chefsache – doch die Cybergefahren steigen ungebremst

IT-Sicherheit wird für Unternehmen zur Chefsache – doch die Bedrohungen wachsen

Unternehmensführer stufen IT-Sicherheit zunehmend als zentrale Priorität ein, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Die Studie offenbart wachsende Sorgen vor Cyberangriffen: Fast alle Befragten rechnen damit, dass sich die Risiken in naher Zukunft weiter verschärfen. Experten warnen, dass Unternehmen schnell handeln müssen, um ihre Abwehrkräfte zu stärken.

An der Erhebung nahmen 175 IT-Spezialisten teil, von denen 88 Prozent die aktuelle Bedrohungslage als hoch oder sehr hoch einstuften. Innerhalb des vergangenen Jahres war jedes sechste Unternehmen von mindestens einem schweren Sicherheitsvorfall betroffen.

Erpressersoftware und CEO-Betrug an der Spitze der Gefahren Mit 6,4 Prozent der betroffenen Firmen bleibt Ransomware die größte Bedrohung, dicht gefolgt von CEO-Fraud (6,3 Prozent). Immer häufiger setzen Angreifer auf doppelterpresserische Methoden: Sie stehlen zunächst Daten, verschlüsseln anschließend die Systeme und fordern dann zwei separate Lösegeldzahlungen. Die Verschlüsselung sensibler Kommunikation und die E-Mail-Sicherheit wurden als die dringlichsten Herausforderungen genannt.

Trotz dieser Risiken bewerten über die Hälfte der IT-Experten die Sicherheit des eigenen Unternehmens als gut oder sehr gut. Doch 75,6 Prozent halten die deutsche Wirtschaft insgesamt schlecht auf schwere Vorfälle vorbereitet. Die Umfrage zeigt damit eine deutliche Diskrepanz: Während viele ihre eigene Organisation als gut geschützt einschätzen, sehen sie den breiten Wirtschaftsraum als verwundbar an.

KI als Game-Changer – für Angreifer und Verteidiger Für die Zukunft erwarten 93 Prozent der Unternehmen, dass künstliche Intelligenz Cyberbedrohungen noch gefährlicher machen wird. Gleichzeitig setzen bereits fast 40 Prozent KI-Werkzeuge ein, um ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern. Um den wachsenden Risiken zu begegnen, planen nahezu die Hälfte der befragten Firmen, ihre IT-Sicherheitsbudgets aufzustocken.

Die Ergebnisse spiegeln ein ambivalentes Stimmungsbild unter IT-Verantwortlichen wider: Viele Unternehmen fühlen sich intern gut abgesichert, erkennen aber gleichzeitig den dringenden Handlungsbedarf für die gesamte Wirtschaft. Angesichts der zunehmenden Rolle von KI – sowohl als Waffe der Angreifer als auch als Schutzinstrument – rüsten sich die Firmen für höhere Investitionen in die Cybersicherheit.

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