Essen startet 2026 mit NRW-Ehrenamtskarte und neuer Engagementstrategie
Valeria TrubEssen startet 2026 mit NRW-Ehrenamtskarte und neuer Engagementstrategie
Essen führt ab Januar 2026 die NRW-Ehrenamtskarte ein und löst damit den bisherigen Essen-Pass für Ehrenamtliche ab. Die Umstellung erfolgt auf Basis einer Vereinbarung, die Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andreas Kersting unterzeichnet haben, und markiert einen wichtigen Schritt in der Engagementstrategie der Stadt. Ehrenamtliche erhalten damit Zugang zu neuen Vergünstigungen und Anerkennungssystemen im Rahmen des aktualisierten Programms.
Die NRW-Ehrenamtskarte wird über zwei Wege verfügbar sein: über die offizielle App sowie als klassischer Papierantrag. Beide Varianten können über das Büro für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt der Stadt Essen beantragt werden. Parallel dazu gibt es künftig auch die Jubiläumsehrenamtskarte, die sich speziell an langjährig Engagierte richtet.
Die neue Karte ist Teil eines umfassenden Förderpakets für bürgerschaftliches Engagement. Die Engagementstrategie Essens umfasst weitere Maßnahmen wie den Heimat-Preis, Stipendien für Ehrenamtliche sowie einen Bürgerengagement-Fonds. Ab 2026 startet zudem ein Mikroförderprogramm für lokale Projekte, das zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten bietet.
Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Leistungen finden sich auf der städtischen Website unter www.essen.de/ehrenamt. Ziel der Umstellung ist es, die Anerkennung für Ehrenamtliche zu vereinfachen und gleichzeitig die Unterstützung für gemeinwohlorientierte Initiativen auszubauen.
Die NRW-Ehrenamtskarte wird Anfang 2026 eingeführt und schafft ein einheitliches System zur Würdigung ehrenamtlichen Engagements. Mit erweiterten Förderoptionen und klareren Antragswegen erwartet die Stadt, dass die Neuerungen die Bürgerbeteiligung stärken. Aktuelle Informationen und Antragsformulare sind über das offizielle Online-Portal der Stadt abrufbar.






