29 April 2026, 12:19

Essen belohnt Bürger mit Prämien für klimafreundliche Fortbewegung

Große Gruppe von Menschen geht mit Schirmen die Straße entlang, einige tragen Taschen und halten Schilder, während sie an einem Klimastreik in Deutschland teilnehmen.

Essen belohnt Bürger mit Prämien für klimafreundliche Fortbewegung

Essen belohnt Bürger für umweltfreundliche Mobilität mit "Bonus Mobil"

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Die Initiative Bonus Mobil in Essen hat Bewohner für die Wahl klimafreundlicher Verkehrsmittel belohnt. Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche wurden die Menschen ermutigt, auf das Auto zu verzichten und stattdessen zu Fuß zu gehen, Rad zu fahren oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Am 7. Oktober 2025 ehrte Oberbürgermeister Thomas Kufen die Gewinner der Challenge im Rathaus.

Das "Bonus Mobil"-Projekt lief während der Europäischen Mobilitätswoche mit einem klaren Ziel: Jeder Teilnehmer sollte innerhalb von sieben Tagen durch den Verzicht auf das Auto 10 Kilogramm CO₂ einsparen. Die Teilnehmenden dokumentierten ihre umweltfreundlichen Wege und sammelten Punkte fürs Laufen, Radfahren oder die Nutzung von Bussen und Bahnen. Diese Punkte konnten später gegen Gutscheine eingetauscht werden.

Zusätzlich gab es eine Verlosung mit attraktiven Preisen. Wer das Emissionsziel erreichte, hatte die Chance auf bundesweite Nahverkehrs-Tickets, Fahrradausrüstung oder Entdeckungstouren in Essen und Mülheim. Besonders engagierte Teilnehmer erhielten durch Zusatzaufgaben zusätzliche Belohnungen.

Bei der Preisverleihung lobte Kufen das Engagement der Bürger. Er betonte, wie ihr Verhalten dazu beitrug, schädliche CO₂- und Stickoxidemissionen zu reduzieren und nachhaltigere Pendelgewohnheiten zu fördern.

Die Aktion motivierte die Essener erfolgreich, während der einwöchigen Challenge auf emissionsarme Fortbewegung umzusteigen. Die Gewinner erhielten praktische Preise – von ÖPNV-Tickets bis hin zu lokalen Erlebnissen –, die die Vorteile klimafreundlicher Mobilität unterstreichen. Das Programm setzt sich weiterhin dafür ein, langfristig das Verkehrsverhalten in der Stadt zu verändern.

Quelle