29 April 2026, 12:19

Bayerns 4:1 gegen Köln wird vom umstrittenen Abseits-Tor überschattet

Schiedsrichter spricht mit zwei Fußballspielern auf einem grünen Rasen, ein Spieler hält einen Ball.

Bayerns 4:1 gegen Köln wird vom umstrittenen Abseits-Tor überschattet

FC Bayern München sichert sich mit 4:1 gegen den 1. FC Köln den Einzug in die nächste DFB-Pokal-Runde – doch ein umstrittenes Abseits überschatte die Partie. Der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisierte im Nachhinein auf Social Media die Leistung des Assistenten, der bei einem Treffer der Bayern einen klaren Regelverstoß übersehen hatte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vorfall ereignete sich, als Konrad Laimers Schuss von Luis Díaz abprallte, der sich zu diesem Zeitpunkt in einer Abseitsposition befand. Trotz der offensichtlichen Regelwidrigkeit blieb die Fahre des Assistenten unten, und das Tor zählte. Da in dieser Phase des Wettbewerbs der Videobeweis (VAR) nicht zum Einsatz kam, blieb die Fehlentscheidung unkorrigiert.

Gräfe äußerte sich auf X (ehemals Twitter) verärgert über den Vorfall. Zwar lobte er Schiedsrichter Tobias Welz für dessen Leitung der Partie, doch die mangelnde Aufmerksamkeit des Assistenten bezeichnete er als "inakzeptabel". Zugleich wies er die Argumentation zurück, der Verzicht auf VAR entschuldige den Fehler – grundlegende Schiedsrichterstandards müssten auch ohne technische Hilfsmittel eingehalten werden.

Die Bayern dominierten die Partie anschließend: Díaz und Harry Kane trafen innerhalb von nur zwei Minuten und drehten das Spiel zu ihren Gunsten. Der deutliche 4:1-Endstand relativierte zwar die Brisanz der Schiedsrichterpanne, doch Gräfe betonte, dass bei einem knapperen Spielausgang die Kritik noch weitaus schärfer ausgefallen wäre.

Mit dem Sieg zieht der Rekordpokalsieger in das Achtelfinale ein, wo der Videobeweis wieder zur Verfügung stehen wird. Die Auslosung der nächsten Runde findet am 2. November statt.

Während der FC Bayern damit planmäßig weiterkommt, bleibt die Partie vor allem wegen des Schiedsrichterfehlers in Erinnerung. Für das nächste Spiel der Münchner wird der VAR jedoch wieder eingesetzt. Die Leistung des Assistenten sorgte unterdessen bei erfahrenen Unparteiischen für harte Kritik.

Quelle