19 April 2026, 14:23

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für 12.000 Kampfdrohnen an drei Rüstungsfirmen

Schwarzes Lederabzeichen mit rotem Kreuz-Logo, beschriftet mit "Bundeswehrkrankenhaus München"

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für 12.000 Kampfdrohnen an drei Rüstungsfirmen

Deutschland hat Pläne bekannt gegeben, einen großen Drohnenauftrag an drei Rüstungsunternehmen zu vergeben. Der Deal im Wert von jeweils knapp 300 Millionen Euro sieht die Lieferung von bis zu 12.000 bewaffneten und Kamikaze-Drohnen für die deutsche Bundeswehr vor. Die Ausrüstung ist für eine neue Brigade bestimmt, die in Litauen stationiert wird, um die östlichen NATO-Verteidigungslinien zu stärken.

Der Auftrag wird zwischen Rheinmetall, Helsing und Stark aufgeteilt. Rheinmetall wird seine Drohne vom Typ FV-014 liefern, die eine Nutzlast von 5 Kilogramm tragen und in einem Radius von 100 Kilometern operieren kann. Helsing steuert das Modell HX-2 bei, während Stark die bewaffnete Drohne Virtus beiträgt.

Mit der Aufteilung des Auftrags will Deutschland Innovationen unter den Rüstungslieferanten fördern. Sowohl Helsing als auch Stark sind vergleichsweise neue Akteure in der Branche. Helsing, das wertvollste europäische Rüstungs-Start-up mit einer Bewertung von 12 Milliarden Euro, würde mit diesem Vertrag seinen bisher größten Deal abschließen. Stark, erst vor 15 Monaten gegründet, hat prominente Investoren wie Peter Thiel und Sequoia Capital gewonnen.

Die Drohnen sollen eine deutsche Brigade in Litauen unterstützen und damit die östliche NATO-Flanke gegen mögliche Bedrohungen aus Russland stärken. Ein Teil der Bestellung wird umgehend geliefert, der Rest folgt im Rahmen der vollständigen Vereinbarung.

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Sollte der Vertrag genehmigt werden, markiert er eine deutliche Ausweitung der deutschen Drohnenkapazitäten. Gleichzeitig stellt der Deal einen wichtigen Meilenstein für Helsing und Stark dar, die damit ihre Position auf dem europäischen Rüstungsmarkt festigen. Die neuen Drohnen sollen die Aufklärungs- und Schlagfähigkeit entlang der östlichen NATO-Grenze verbessern.

Quelle