25 April 2026, 00:21

Bielefelds Polizei startet Kampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Schilder mit Aufschrift "e-Bike-Fahren nur für Anwohner" neben einer Straße mit Absperrbaken, einem Fahrzeug, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Bielefelds Polizei startet Kampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Bielefelder Polizei startet neue Verkehrssicherheitskampagne zum Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer

Die Bielefelder Polizei hat eine neue Kampagne für mehr Verkehrssicherheit ins Leben gerufen, um schwächere Verkehrsteilnehmer besser zu schützen. Die Initiative mit dem Titel "Sicher.Mobil.Leben – Zwei Räder im Blick" richtet sich an Radfahrer, E-Scooter-Fahrer und Autofahrer, um die Zahl der Unfälle zu verringern. Wie die Behörden mitteilen, sei der Anstoß für die Aktion ein deutlicher Anstieg der Verletzungen unter ungeschützten Verkehrsteilnehmern im vergangenen Jahr gewesen.

2025 waren über die Hälfte aller Verkehrsverletzten Radfahrer, Fußgänger oder E-Scooter-Fahrer – ein Anstieg um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders gefährdet waren Kinder und Jugendliche: Junge Radfahrer verzeichneten überproportional viele Verletzungen. Gleichzeitig stiegen die Unfälle mit E-Scootern um 82,35 Prozent, wobei vor allem die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen betroffen war.

Die Polizei wird ihre Kontrollen in der Zeit von 7:00 bis 20:00 Uhr in der Nähe von Schulen, Kindergärten und bekannten Unfallschwerpunkten verstärken. Die Beamten überprüfen dann die Einhaltung von Abstandsregeln, korrekte Handzeichen sowie die technische Sicherheit von Fahrrädern und Scootern. Zudem gehen sie konsequent gegen riskantes Verhalten vor, etwa gegen Falschfahrer oder das Missachten roter Ampeln.

Ein zentraler Punkt der Kampagne ist die Gefahr durch Ablenkung: Smartphone-Nutzung und Noise-Cancelling-Kopfhörer werden als Hauptrisikofaktoren genannt. Auch Autofahrer werden aufgefordert, wachsamer zu sein, da viele Zusammenstöße passieren, weil Kraftfahrer Radfahrer oder Scooter-Fahrer im toten Winkel übersehen. Aufklärungskampagnen zielen darauf ab, beiden Gruppen beizubringen, wie sie Gefahren frühzeitig erkennen und rücksichtsvoller miteinander den Verkehrraum teilen können.

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Langfristiges Ziel der Aktion ist die "Vision Zero" – eine Zukunft ohne Todesopfer oder schwere Verletzungen auf Bielefelder Straßen. Durch konsequente Regelüberwachung und Sensibilisierung hofft die Polizei, Unfälle zu reduzieren, die auf Leichtsinn oder Unaufmerksamkeit zurückgehen. Im Fokus bleibt dabei der Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer, verbunden mit der Förderung sicherer Verhaltensweisen bei allen.

Quelle