28 April 2026, 00:24

Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs mit Bewährung bestraft – Anleger gehen leer aus

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien nennt.

Aufgeschobene Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs mit Bewährung bestraft – Anleger gehen leer aus

Ein Vermögensverwalter ist wegen Betrugs verurteilt worden, nachdem er über zwei Millionen Euro von Kunden in hochriskante Anlagen investiert und dabei verloren hatte. Das Amtsgericht Münster verkündete am Freitag sein Urteil nach monatelangen Ermittlungen in dem Fall.

Der Angeklagte räumte ein, die Gelder veruntreut zu haben, nachdem persönliche Anlageverluste ihn in die Verzweiflung getrieben hatten, das Geld zurückzugewinnen. Der Verwalter hatte Mittel von 39 Anlegern entgegengenommen und in spekulative Geschäfte gesteckt. Statt Rendite zu erwirtschaften, brachen die Investitionen 2021 zusammen – das gesamte Kapital war verloren. Erst dann gestand er seinen Kunden die Verluste.

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Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten gefordert. Das Gericht verlängerte diese jedoch mit Verweis auf die Schwere der Taten. Zwei Monate wurden aufgrund von Verzögerungen im Verfahren bereits von der Strafe abgezogen. Die endgültige Bewährungsfrist übersteigt nun den ursprünglichen Antrag der Anklage. Das Urteil sieht zudem eine strengere Überwachung des Verurteilten vor. Die Anleger hingegen bleiben weiterhin ohne Entschädigung für ihre finanziellen Verluste.

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