15 April 2026, 08:19

Thyssenkrupp Steel setzt auf Marie Jaroni als erste Vorstandschefin

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Deutschlands größtes Stahlunternehmen hat erstmals eine Frau an der Spitze - Thyssenkrupp Steel setzt auf Marie Jaroni als erste Vorstandschefin

Thyssenkrupp Steel Europe ernennt Marie Jaroni zur ersten weiblichen Vorstandsvorsitzenden

Der Stahlkonzern Thyssenkrupp Steel Europe, der derzeit rund 27.000 Mitarbeiter beschäftigt, hat Marie Jaroni zur ersten Frau an der Unternehmensspitze berufen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, die Belegschaft bis 2030 auf 16.000 Beschäftigte zu reduzieren. Jaronis Ernennung ist Teil eines umfassenden Umstrukturierungsprozesses innerhalb des Konzerns.

Zuvor leitete Jaroni den Bereich Vertrieb und Transformation des Unternehmens. In dieser Funktion verhandelte sie ein zentrales Restrukturierungsabkommen, das sowohl von der Unternehmensführung als auch von den Arbeitnehmervertretern gelobt wurde. Ilse Henne, Vorsitzende des Aufsichtsrats, hob Jaronis strategische Weitsicht hervor, während der Gewerkschaftsvertreter Knut Giesler ihre faire Verhandlungsführung würdigte.

Neben Jaronis Beförderung ernannte das Unternehmen Wilfried von Rath zum neuen Personalvorstand als Nachfolger von Dirk Schulte. Georgios Giovanakis übernimmt vorläufig Jaronis bisherige Verantwortung im Vertriebsbereich. Der Aufsichtsrat verlängerte zudem Jaronis Vertrag als Vorstandsvorsitzende bis 2030 – ein klares Signal des Vertrauens in ihre Führung.

Das Programm zum Personalabbau zielt darauf ab, die Unternehmensstrukturen bis 2030 effizienter zu gestalten. Dieser Schritt folgt auf jahrelange Umstrukturierungsgespräche, in denen Jaroni eine Schlüsselfunktion bei der Ausgestaltung der Vereinbarung einnahm.

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Jaronis Berufung markiert einen bedeutenden Wandel in der Führungsetage des Unternehmens. Der Restrukturierungsplan sieht den Abbau von fast 11.000 Arbeitsplätzen in den kommenden sechs Jahren vor. Ihr verlängerte Amtszeit und die Rückendeckung des Aufsichtsrats deuten auf einen stabilen Kurs für Thyssenkrupp Steel Europe hin.

Quelle