27 April 2026, 12:26

Streit um trockenen Rasen: Leverkusen wirft Köln Manipulation vor

Baseballstadion mit einer Stadtkulisse im Hintergrund, gefüllt mit Stühlen, Pfosten und Brettern, auf Grasland mit Bäumen und Gebäuden in der Ferne unter einem bewölkten Himmel.

Streit um trockenen Rasen: Leverkusen wirft Köln Manipulation vor

Streit um Platzverhältnisse zwischen Leverkusen und Köln nach Bundesliga-Spiel

Nach dem jüngsten Bundesliga-Duell zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln ist ein Streit über die Platzverhältnisse entbrannt. Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisierte den "knochentrockenen" Rasen, während sein Kollege René Wagner jede Manipulation zurückwies. Die Auseinandersetzung wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Probleme bei der Platzpflege im Kölner Stadion.

In seinen Aussagen nach dem Spiel äußerte Hjulmand deutlich seine Unzufriedenheit mit dem ausgedörrten Spielfeld. Der trockene Untergrund habe das Spiel verlangsamt, so der Dänen. Er deutete an, der Rasen könnte möglicherweise vor dem Match gewässert und dann absichtlich trocknen gelassen worden sein. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Instandhaltung eines optimalen Platzes keine einfache Aufgabe sei.

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Wagner konterte mit einer Prise Humor und schob die Schuld auf die Sonne – nicht auf gezielte Maßnahmen. Später entschuldigte er sich, falls seine Worte falsch verstanden worden seien. Der Kölner Coach wies die Vorwürfe entschieden zurück und bezeichnete die Unterstellungen als haltlos.

Das Problem ist nicht neu: Das Kölner Stadion kämpft seit Langem mit Rasen, der unter Sonneneinstrahlung schnell ausbrennt. Zwar empfiehlt das DFL-Greenkeeping-Handbuch eine an das lokale Wetter und Mikroklima angepasste Bewässerung, doch die Aufrechterhaltung idealer Bedingungen bleibt eine Herausforderung. Leverkusen, bekannt für hohe Ansprüche, erwartet für seine Spiele eine bessere Platzqualität.

Die Diskussion um den trockenen Rasen in Köln spiegelt grundsätzliche Schwierigkeiten bei der Pflege von Naturrasen in bestimmten Stadien wider. Beide Vereine werden die Entwicklung voraussichtlich bei künftigen Begegnungen genau beobachten. Bis auf Weiteres bleibt das DFL-Regelwerk die zentrale Richtschnur für Platzwarte, die mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind.

Quelle