24 April 2026, 14:26

Radrennbahn wird zur modernen, energieeffizienten Sportstätte umgebaut

Großer Hallensportplatz mit Holzboden, blauen und gelben Sitzplätzen, Geländern, Treppen zum Sitzbereich, wandmontierten Bildschirmen, Deckenleuchten und einigen anwesenden Personen.

Radrennbahn wird zur modernen, energieeffizienten Sportstätte umgebaut

Große Sanierung der Radrennbahn soll die Anlage in eine moderne, energieeffiziente Sportstätte verwandeln

Die geplante Generalsanierung der städtischen Radrennbahn wird die Anlage zu einer modernen, energieeffizienten Einrichtung umgestalten. Die Aufwertung bringt die Strecke auf internationales Niveau und schafft zusätzliche Trainingsflächen sowie eine bessere Barrierefreiheit. Bei Bewilligung der Mittel könnten die Bauarbeiten 2027 beginnen, die Fertigstellung ist für Ende 2029 vorgesehen.

Das Projekt sieht eine umfassende Modernisierung der Radrennbahn vor, um den Anforderungen des Welt-Radsportverbands Union Cycliste Internationale (UCI) zu entsprechen. Zu den zentralen Änderungen gehören die Erhöhung der Banden auf 1,40 Meter sowie die Einrichtung neuer Sicherheitszonen rund um die Strecke. Ein zweigeschossiger Anbau an der Nordostseite wird Trainings- und Leichtathletikbereiche, modernisierte Umkleiden sowie Verwaltungsräume für den Radsportverband beherbergen.

Auch die Barrierefreiheit wird verbessert: Ein System aus Innen- und Außenrampen, verbunden durch einen Tunnel, ermöglicht einen stufenlosen Zugang zum Inneren der Anlage – ohne die Rennstrecke überqueren zu müssen. Ziel der Sanierung ist es, die Bedingungen für Wettkampf-, Schul- und Freizeitradsport zu optimieren.

Ein zentraler Aspekt der Modernisierung ist die Energieeffizienz. Die bisherigen dunklen Heizkörper und Gasheizungen werden durch eine großflächige Wärmepumpenanlage ersetzt. Die Wärmeverteilung erfolgt über Deckenstrahlplatten und ein ovales Heizsegel, das über der Bahn aufgehängt wird. Eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 140 Kilowatt soll vor Ort Ökostrom erzeugen und den Primärenergiebedarf um mindestens 50 Prozent senken. Das Projekt erfüllt die Kriterien für Förderprogramme im Bereich Energieeffizienz, was zur Kostendeckung beiträgt.

Die Sanierung wird die Radrennbahn für Sportler:innen, Zuschauer:innen und Mitarbeiter:innen auf den neuesten Stand bringen. Mit verbesserter Sicherheit, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit soll die Anlage zu einer führenden Adresse für Radsportveranstaltungen werden. Der Baubeginn hängt von der Mittelbewilligung ab – bei grünem Licht könnten die Arbeiten 2027 starten und bis Ende 2029 abgeschlossen sein.

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