26 June 2026, 08:14

Mysteriöser AfD-Redner entpuppt sich als Titanic-Satire – oder doch nicht?

Die Suche nach Alexander Eichwald bleibt ergebnislos

Mysteriöser AfD-Redner entpuppt sich als Titanic-Satire – oder doch nicht?

Ein rätselhafter Mann namens Alexander Eichwald hat kürzlich auf einer Jugendveranstaltung der AfD für Aufsehen gesorgt. Sein Auftritt und seine Aussagen nährten Spekulationen, ob es sich bei dem ganzen Vorfall um eine satirische Aktion gehandelt habe. Das Satiremagazin Titanic bekannte sich später dazu – doch viele zweifeln die Glaubwürdigkeit dieser Behauptung an.

Während der Veranstaltung wandte sich Eichwald an die Teilnehmer als „Parteigenossen“. Er sprach von „Liebe und Treue zu Deutschland“ und betonte eine „nationale Pflicht“, die deutsche Kultur vor fremden Einflüssen zu schützen. Seine Äußerungen deckten sich teilweise mit Positionen der AfD, doch seine Herkunft warf Fragen auf.

Eichwald hatte zuvor unter dem Künstlernamen „Alex Oak“ Parteilieder auf der Musikplattform Deezer veröffentlicht. Darüber hinaus ist wenig über ihn bekannt. Er gab an, russlanddeutscher Herkunft und aus Herford zu stammen – doch trotz Nachforschungen bleiben seine Wurzeln und Absichten unklar.

Die AfD distanzierte sich umgehend von Eichwald. Parteivertreter erklärten, seine Inhalte und sein Verhalten stünden im Widerspruch zu den Grundsätzen der Partei. Man kündigte an, ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn einzuleiten.

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Mittlerweile läuft das Ausschlussverfahren gegen Eichwald. Der Vorfall wirft weiterhin Fragen auf, insbesondere zu seiner Identität und seinen Motiven. Die Entscheidung der Partei unterstreicht ihren Anspruch, sich konsequent an den eigenen Werten auszurichten.

Quelle