01 May 2026, 10:22

Mordprozess: Angeklagter gesteht 32 Messerstiche – doch war es Notwehr?

Offenes Buch mit dem Titel "Dissertation Juridica de Victore in Expensas Condemando" und lesbaren Textseiten, wahrscheinlich eine Sammlung von juristischen Dokumenten.

Aussage im Mordprozess: Angeklagter berichtet von Angriff - Mordprozess: Angeklagter gesteht 32 Messerstiche – doch war es Notwehr?

Ein Mann, der wegen Mordes vor Gericht steht, hat eingeräumt, seine Frau 32-mal erstochen zu haben, behauptet jedoch, sie habe ihn zuvor angegriffen. Der Angeklagte, der schwere Bauchverletzungen erlitt, alarmierte nach dem Vorfall selbst die Polizei. Die Ermittler hatten zunächst vermutet, dass er sich die Wunde selbst zugefügt habe.

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Das Paar hatte sich vor der Tat über eine geplante Reise in die Niederlande gestritten. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, der Angeklagte sei gewalttätig geworden, weil er es seiner Frau übel nahm, dass sie Kontakt zu Freunden und Verwandten hielt.

Während des Prozesses schilderte der Mann, wie seine Frau ihn angeblich zuerst attackiert habe. Später gestand er, sie mit einem Küchenmesser 32-mal in den Oberkörper gestochen zu haben. Die Polizei fand ihn mit einer tiefen Bauchwunde vor, die die Ermittler zunächst für einen Suizidversuch hielten.

Die Schilderung des Angeklagten widerspricht den früheren Annahmen über die Verletzung. Sein Selbstverteidigungsvorwand ist nun ein zentraler Punkt in der Anklage gegen ihn.

Der Prozess geht weiter, während die Staatsanwaltschaft die Darstellung des Angeklagten infrage stellt. Sein Geständnis, seine Frau erstochen zu haben, bleibt ein Kernstück des Verfahrens. Nun muss das Gericht klären, ob seine Verletzungen seine Behauptung, in Notwehr gehandelt zu haben, stützen.

Quelle