MERIAN Reisefestival in Wiesbaden begeistert mit Abenteuern und Pannen
Recep WohlgemutMERIAN Reisefestival in Wiesbaden begeistert mit Abenteuern und Pannen
Das MERIAN Reisefestival lockte am Wochenende Besucher ins Rhein-Main Congress Center (RMCC) nach Wiesbaden. Von Samstag bis Montag bot die Veranstaltung Vorträge, Verkostungen und Live-Auftritte. Doch während das Programm vielfältig war, hatten manche Gäste Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden.
Schon am ersten Tag herrschte Verwirrung am Eingang: Weder Schilder, Banner noch Mitarbeiter wiesen den Weg, sodass viele Besucher vergeblich nach dem richtigen Eingang suchten. Im Inneren wirkte die große Ausstellungshalle eher ruhig – die meisten Aktivitäten konzentrierten sich auf die Food-Stände und die Bühnen.
Das Festivalprogramm kombinierte Reisevorträge mit Unterhaltung. Die Referate führten die Zuhörer nach Costa Rica, Alaska oder in die Region Wiesbaden-Rheingau. Auf einer der Bühnen präsentierten Denis Scheck und Anne-Dore Krohn eine literarisch-kulinarische Revue über Berlin. Gleichzeitig stellte Abenteurer Jonas Deichmann sein Buch Das Limit bin nur ich einem anderen Publikum vor.
Einer der lebhaftesten Momente war eine Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg, die für Lacher und Applaus sorgte – besonders, als die Wiesbadener Weinkönigin spontan mitmachte. Sie verteilte signierte Karten an die Zuschauer und verlieh der Veranstaltung eine persönliche Note.
Die Eintrittspreise sorgten bei manchen Besuchern für Diskussionen: Ein Tagesticket kostete 25 Euro, ein Dreitagespass 60 Euro. Einige fanden die Gebühren im Verhältnis zum Angebot zu hoch.
Das Festival verband Reiseinspiration mit Live-Unterhaltung – von literarischen Revuen bis zu Klangschalen-Shows. Doch die fehlende Beschilderung und die hohen Eintrittspreise ließen manche Gäste unzufrieden zurück. Die Veranstalter werden diese Punkte wohl bis zur nächsten Auflage überarbeiten.






