Marl gedenkt am Volkstrauertag mit bewegenden Zeremonien und historischen Berichten
Vito NeureutherMarl gedenkt am Volkstrauertag mit bewegenden Zeremonien und historischen Berichten
Marl gedenkt am diesjährigen Volkstrauertag mit Kranzniederlegungen und einer zentralen Gedenkveranstaltung
Die Feierlichkeiten beginnen am Samstagabend und setzen sich bis Sonntag, den 16. November, fort. Unter dem Motto "Erinnern heißt Verantwortung übernehmen" stehen in diesem Jahr die Veranstaltungen.
Die erste Zeremonie findet am Samstag um 19 Uhr statt, wenn am Kriegsdenkmal in der Nähe der Ernst-Immel-Realschule in Hüls ein Kranz niedergelegt wird. Weitere Ehrungen folgen am Sonntagmorgen, beginnend um 10:15 Uhr am Kriegsdenkmal vor der St.-Georg-Kirche in Alt-Marl.
Der Höhepunkt der Gedenkveranstaltungen ist um 14 Uhr am Creiler Platz. Dort werden Bürgermeister Thomas Terhorst und Benedikt Stelthove Ansprachen halten, bevor sie einen Kranz an der Büste von Dietrich Bonhoeffer niederlegen. Im Laufe des Sonntagnachmittags sind weitere Kranzniederlegungen an verschiedenen Orten in Marl geplant.
Im Rahmen des Programms berichten Mitglieder der Jugendfeuerwehr Marl-Lenkerbeck von ihren Eindrücken eines Besuchs im Außenlager Hersbruck. Die Veranstaltungen des Tages spiegeln zudem regionale Bemühungen wider, die NS-Zeit zu dokumentieren und zu gedenkenden – etwa durch die Veröffentlichung historischer Bände über den NS-Studentenbund sowie Mahnmale wie Otto Pankoks Bronzeskulptur des Sinti-Mädchens Ehra aus dem Jahr 1997 im Ruhrgebiet.
Der Volkstrauertag in Marl umfasst mehrere Gedenkfeiern, Reden und persönliche Berichte. Im Mittelpunkt steht die Ehrung der Opfer sowie die Betonung historischer Verantwortung. Die Veranstaltungen enden nach der letzten Kranzniederlegung am Sonntagabend.






