28 March 2026, 14:23

Mainz kehrt 2026 beim Rheinfrühlingsfest zum klassischen Feuerwerk zurück

Eine große Menschenmenge bei einem Musikfestival schaut auf eine hell erleuchtete Bühne mit Bannern, Zelten links und Feuerwerk am dunklen Himmel.

Mainz kehrt 2026 beim Rheinfrühlingsfest zum klassischen Feuerwerk zurück

Das Mainzer Rheinfrühlingsfest 2026 kehrt zu traditionellem Feuerwerk zurück – nach dem Drohnen-Experiment des Vorjahres

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Nach dem Test einer Drohnen-Lichtshow im vergangenen Jahr wird das Rheinfrühlingsfest in Mainz 2026 wieder mit klassischem Feuerwerk aufwarten. Die Veranstaltung, die an zwei Samstagen Ende März und Mitte April stattfindet, hatte 2025 aus Umweltschutzgründen auf Drohnen gesetzt. Nun geben die Organisatoren dem öffentlichen Wunsch nach und greifen wieder auf die bewährte Pyrotechnik zurück.

Schon 2025 hatte Mainz beim traditionellen Johannisnacht-Fest das übliche Feuerwerk durch eine Drohnenshow ersetzt. Damals begründete Marianne Grosse, damalige Kulturdezernentin, den Schritt mit wachsendem Umweltbewusstsein und einem Wandel in der öffentlichen Meinung. Auch Bürgermeister Nino Haase unterstützte die Drohnenlösung – sie sei ökologischer und biete zudem ein spektakuläres visuelles Erlebnis.

Doch die Drohnenshow schlug mit über 30.000 Euro zu Buche – mehr als das Doppelte der Kosten für herkömmliches Feuerwerk. Marco Sottile, Vorsitzender des Schaustellerverbandes, betonte, man müsse prüfen, wie das Publikum die Umstellung annehme. Trotz anfänglicher Begeisterung in der Stadtverwaltung zeigte das Feedback: Viele Besucher vermissten das Feuerwerk.

2026 öffnet das Rheinfrühlingsfest am 28. März und 11. April jeweils von 12 Uhr mittags bis Mitternacht seine Pforten. An beiden Abenden wird das Feuerwerk die Rheinufer erleuchten, beginnend mit dem Eröffnungstag. Die Stadt respektiert die Entscheidung des Schaustellerverbandes und räumt ein, dass Feuerwerk nach wie vor beliebt ist – und Drohnenalternativen deutlich teurer.

Die Rückkehr zum Feuerwerk folgt auf ein Jahr, in dem die Drohnentechnik getestet wurde. Zwar spielten Kosten und Tradition eine Rolle, doch vor allem reagieren die Veranstalter damit auf die Wünsche des Publikums. An beiden Terminen wird nun wieder das vertraute Spektakel über dem Rhein zu sehen sein.

Quelle