"Bares für Rares"-Schock: Angebliche Antiquität entpuppt sich als plumpe Fälschung
Adriana Schacht"Bares für Rares"-Schock: Angebliche Antiquität entpuppt sich als plumpe Fälschung
"Bares für Rares": Enttäuschung über angeblich uralte Dose – Experte entlarvt Fälschung
Eine aktuelle Folge von Bares für Rares nahm eine überraschende Wendung, als eine vermeintlich jahrhundertealte Zinndose die Experten keineswegs überzeugte. Das Stück, von seinen Besitzern auf das 16. oder 17. Jahrhundert datiert, wurde mit großen Hoffnungen in die Sendung gebracht. Doch was wie ein wertvolles Antiquität aussah, entpuppte sich schnell als herbe Enttäuschung.
Moderator Horst Lichter zeigte sich zunächst begeistert von der kunstvoll verzierten Dose, die Siegfried und sein Schwager Michael vorstellten. Die beiden hatten geplant, den Erlös für Siegfrieds anstehende goldene Hochzeit zu verwenden. Ihre Vorfreude wuchs, als sie von der angeblichen historischen Herkunft des Stücks erzählten.
Doch Experte Detlev Kümmel stellte die Authentizität bald infrage. Bei genauerer Prüfung entdeckte er Details, die nicht zur behaupteten Entstehungszeit passten. Sein Urteil war eindeutig: Die Dose stammte nicht aus dem 16. oder 17. Jahrhundert, sondern war eine Täuschung aus dem 19. Jahrhundert. Lichter bestätigte später, dass auch die Vorgängerbesitzer über die Echtheit getäuscht worden waren.
Die Enthüllung traf Siegfried und Michael sichtbar hart. Anders als sonst üblich erhielten sie keine Händlerkarte und durften nicht in den Händlerraum. Ohne Verhandlungsmöglichkeit verließ die Dose das Studio unverkauft.
Am Ende der Sendung mussten die beiden eine bittere Wahrheit akzeptieren: Ihr vermeintlicher Familienschatz entpuppte sich als geschickte Fälschung. Ohne Verkauf oder Alternativen bleiben Siegfried und Michael nun nichts anderes übrig, als ihre Pläne für die Jubiläumsfeier neu zu überdenken.






