23 June 2026, 22:12

Krischer fordert nachhaltige Lösungen für das Deutschlandticket statt Inflationsanpassung

Deutschland-Ticket: Krischer lehnt Verknüpfung mit Inflation ab

Krischer fordert nachhaltige Lösungen für das Deutschlandticket statt Inflationsanpassung

Oliver Krischer, Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, fordert klarere langfristige Lösungen für das Deutschlandticket. Die aktuelle Preispolitik, die an die Inflation gekoppelt ist, reiche nicht aus, um die anhaltenden Probleme zu bewältigen, so der Minister.

Auf der Verkehrsministerkonferenz einigten sich Bund und Länder auf ein gemeinsames Vorgehen. Krischer hofft nun auf zügige Schritte bei der Umsetzung dieser Vereinbarung.

Er betont, dass die Finanzierung des Deutschlandtickets dauerhaft geklärt werden müsse. Auch bei Verwaltung und Vermarktung seien verbindliche Antworten nötig. Zwar werde die Kopplung des Ticketpreises an einen Preisindex weitgehend akzeptiert, um Stabilität zu gewährleisten – doch für Krischer steht dies nicht an erster Stelle.

Der Minister besteht darauf, dass eine Beteiligung des Bundes unverzichtbar sei. Ohne diese bleibe das Deutschlandticket in einem Zustand „dauerhafter Provisorien“ gefangen, wie er warnt.

Krischers Äußerungen unterstreichen den Bedarf an tragfähigen finanziellen und operativen Rahmenbedingungen. Ein stabiles System für das Deutschlandticket erfordert mehr als bloße inflationsbedingte Anpassungen. Entscheidend sei die Unterstützung des Bundes, um nachhaltige Lösungen zu erreichen.

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