Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg protestiert gegen verpasste Energiewende-Chancen
Adriana SchachtKlimaschutz-Initiative Rhein-Berg protestiert gegen verpasste Energiewende-Chancen
Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg warnt vor Vernachlässigung dringender Klimamaßnahmen
Die Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg kritisiert, dass dringender Klimaschutz vernachlässigt werde. Nach Angaben der Gruppe stockt der Ausbau von Solar- und Windenergie, während veraltete fossile Projekte weiterhin staatliche Förderung erhalten. Als Reaktion darauf werden Aktivistinnen und Aktivisten im November an vier öffentlichen Mahnwachen für mehr Klimaschutz demonstrieren.
Der Verein übt scharfe Kritik am Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das statt in erneuerbare Alternativen weiterhin in fossile Stromerzeugung investiere. Besonders besorgniserregend seien Pläne für teure neue Gaskraftwerke, die – statt Batteriespeicher für Ökostrom – subventioniert werden sollen. Zudem befürchtet die Initiative, dass die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) den Solarausbau weiter bremsen könnte.
Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, organisiert die Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg Mahnwachen am 11., 19., 24. und 28. November 2025. Die Veranstaltungen finden jeweils von 16 bis 18 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach statt. Ziel ist es, Politik und Öffentlichkeit daran zu erinnern, dass wirtschaftliche Interessen nicht auf Kosten des Klimaschutzes gehen dürfen.
Die Mitglieder beobachten seit Langem die Entscheidungen der Regierung und warnen, dass Verzögerungen bei erneuerbaren Projekten die Klimaziele gefährden. Mit ihren Protesten wollen sie erreichen, dass der Klimaschutz in politischen Debatten Priorität behält.
Die Mahnwachen sollen ein öffentlicher Appell für eine konsequentere Klimapolitik sein. Angesichts von Rückschlägen beim Ausbau von Solar- und Windenergie betont die Gruppe, dass sofortiges Handeln nötig sei, um weitere Verzögerungen zu verhindern. Ihr Fokus liegt darauf, nachhaltige Energielösungen voranzutreiben – statt in fossile Brennstoffe zu investieren.






