30 March 2026, 16:27

Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen illegaler Waffen verurteilt

Schwarzes und weißes Foto eines Mannes in Fußballuniform mit ernstem Gesichtsausdruck, der eine Fußballuniform trägt und kurze dunkle Haare hat, vor einem weißen Hintergrund.

Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen illegaler Waffen verurteilt

Karim Adeyemi, Stürmer von Borussia Dortmund und der deutschen Nationalmannschaft, ist nach einer Verurteilung wegen illegalen Waffenbesitzes zu einer Geldstrafe von 450.000 Euro verurteilt worden. Der Vorfall nahm seinen Anfang, als ein Paket mit verbotenen Gegenständen Anfang dieses Jahres versehentlich von einem Freund durch die Flughafenkontrolle transportiert wurde.

Adeyemi räumte ein, dass die Waffen – darunter ein Schlagring und ein Elektroschocker – Teil einer sogenannten "Mystery-Box" waren, die er 2024 online bestellt hatte. Er behauptete, den Inhalt nicht gekannt zu haben, übernahm jedoch die Verantwortung für das Versäumnis. Die Waffen kamen ans Licht, als ein gemeinsamer Bekannter am Flughafen versehentlich das falsche Paket mitnahm. Statt Kosmetik und Kleidung enthielt die Box die illegalen Gegenstände, was eine Ermittlung auslöste. Adeyemi bestätigte später, die "Mystery-Box" erworben zu haben, betonte jedoch, keine Absicht gehabt zu haben, die Waffen zu besitzen.

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Nach dem Urteil leitete Borussia Dortmund (BVB) interne Maßnahmen ein. Geschäftsführer Lars Ricken führte mit dem Spieler ein Gespräch, das er als "gründlich und deutlich" bezeichnete, um dessen Verhalten zu thematisieren. Als Teil der Sanktionen wurde Adeyemi verpflichtet, Trainingseinheiten mit Kindern zu leiten – ein Zeichen für die Haltung des Vereins in Sachen Verantwortung.

Der 22-Jährige, der bisher 11 Länderspiele für Deutschland bestritten hat, saß beim 6:0-Sieg der Mannschaft in der WM-Qualifikation gegen die Slowakei auf der Bank. Trotz des Vorfalls außerhalb des Platzes bleibt er sowohl für seinen Klub als auch die Nationalmannschaft spielberechtigt. Adeyemi äußerte öffentlich Bedauern, bezeichnete die Situation als "Fehler" und versprach, solche Patzer künftig zu vermeiden.

Seine Frau, die Schweizer Rapperin Loredana, hat sich bisher nicht zu dem Fall geäußert. Über die öffentliche Reaktion oder Diskussionen in sozialen Medien gibt es kaum konkrete Informationen – abgesehen von vagen Hinweisen auf "Aufregung" in nicht damit zusammenhängenden Berichten.

Mit der Geldstrafe und den internen Disziplinarmaßnahmen ist das juristische Verfahren abgeschlossen. Adeyemi bleibt sowohl für den BVB als auch die Nationalmannschaft aktiv; weitere Sanktionen wurden nicht bekannt gegeben. Der Fall dient als Mahnmal für die rechtlichen Risiken, die mit Online-Käufen verbunden sein können – selbst wenn sie unbeabsichtigt erfolgen.

Quelle