25 March 2026, 12:20

Henkel leidet unter explodierenden Ölpreisen durch Golf-Krise

Liniengraph, der einen abwärtsgerichteten Trend für zukünftige Ölimportprognosen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel leidet unter explodierenden Ölpreisen durch Golf-Krise

Henkel kämpft mit steigenden Kosten durch explodierende Ölpreise infolge der Geopolitischen Krise am Persischen Golf

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Die seit Ende Februar 2026 schwelende geopolitische Krise im Persischen Golf treibt die Ölpreise in die Höhe und belastet damit auch den Konzern Henkel. Der Preis für Brent-Rohöl kletterte von rund 68 US-Dollar pro Fass auf zwischen 80 und 120 US-Dollar. Nun warnt der Vorstandsvorsitzende, dass ein Zögern bei Preisanpassungen die Folgen für das Unternehmen noch verschärfen könnte.

Auslöser der Krise waren Angriffe auf Ölfelder und Infrastruktur in der Region Ende Februar. Bereits Anfang März schnellte der Preis für Brent-Rohöl auf etwa 100 US-Dollar pro Fass empor. Henkel, das auf erdölbasierte Rohstoffe angewiesen ist, verzeichnet seitdem steigende Produktions-, Lieferketten- und Logistikkosten, da Zulieferer ihre eigenen Mehrkosten weitergeben.

Der Konzern mit rund 47.000 Beschäftigten weltweit erzielte 2021 einen Umsatz von etwa 20,5 Milliarden Euro. Weniger als ein Fünftel der Belegschaft arbeitet in Deutschland, doch die Auswirkungen der hohen Ölpreise sind global spürbar. Henkel setzt nun auf die Stärke seiner Marken wie Persil und Schwarzkopf, um Preiserhöhungen durchzusetzen, ohne die Kundenbindung zu gefährden.

Vorstandschef Carsten Knobel betont, wie wichtig es sei, bei den Preisen schnell zu handeln, statt auf eine Beruhigung der Lage zu warten. Das Unternehmen hofft, dass sich der Konflikt nicht bis Jahresende hinzieht – anhaltend hohe Ölpreise würden die Geschäfte weiter belasten.

Henkel verlässt sich auf seine etablierten Marken, um trotz gestiegener Kosten die Umsätze zu halten. Durch gezielte Preisanpassungen versucht der Konzern, die höheren Ausgaben für erdölabhängige Rohstoffe und Logistik auszugleichen. Der Fokus liegt derzeit darauf, die Krise zu meistern und gleichzeitig die Kundentreue zu Produkten wie Persil und Schwarzkopf zu bewahren.

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