21 April 2026, 02:14

Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit 88 Einsatzkräften

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung arbeiten an einem Feuerhydranten mit Rohren und Ventilen im Hintergrund.

Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit 88 Einsatzkräften

Großübung am Schulzentrum Vogelsang: Einsatzkräfte testen Notfallmanagement bei Chemieunfall

Diese Woche fand am Schulzentrum Vogelsang eine großangelegte Notfallübung statt. Beteiligt waren 88 Einsatzkräfte aus verschiedenen Hilfsorganisationen sowie Feuerwehren und Rettungsdiensten. Das Szenario simulierte einen chemischen Unfall während der Schulzeit, bei dem rund 30 Schülerinnen und Schüler betroffen waren.

Die Übung begann mit der Ausrufung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) aufgrund der hohen Zahl an Verletzten. Die Rettungskräfte richteten umgehend eine Behandlungsstelle 50 (BHP-50) ein – eine mobile Einheit, die mindestens 50 Patientinnen und Patienten pro Stunde versorgen kann. Diese Einrichtung ist zudem in der Lage, vier bis acht Stunden unabhängig von externer Unterstützung zu arbeiten.

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Die Verletzten wurden nach einem systematischen Triage-Verfahren bewertet, bevor sie in nahegelegene Krankenhäuser verlegt wurden. Im Mittelpunkt der Übung standen die Optimierung der Notfallabläufe, die Überprüfung der Kommunikationswege sowie die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen.

Zu den wichtigsten beteiligten Einrichtungen zählten das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe sowie die Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Nach Abschluss der Übung lobten die Organisatoren die zielgerichtete und effiziente Teamarbeit aller Einsatzkräfte.

Die Großübung diente der Überprüfung der Einsatzbereitschaft der Rettungsdienste bei einem großflächigen Chemieunfall. Die Verantwortlichen bestätigten, dass Kommunikation, Triage und Patiententransport wie geplant funktionierten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig die Zusammenarbeit der Behörden und Hilfsorganisationen in realen Notfällen weiter stärken.

Quelle