Geflüchtete in Münster lernen Schwimmen – ein Pilotprojekt zeigt Wirkung
Adriana SchachtGeflüchtete in Münster lernen Schwimmen – ein Pilotprojekt zeigt Wirkung
Pilotprojekt in Münster: Geflüchtete aus dem ZUE Münster lernen Schwimmen
Ein Pilotprojekt in Münster hilft Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft ZUE Münster, das Schwimmen zu erlernen. Die Initiative des Vereins SwimSportTank e.V. stößt bei den Teilnehmenden auf großes Interesse. Lokale Organisationen und die Stadt haben sich zusammengeschlossen, um das Vorhaben mit Fördermitteln und Räumlichkeiten zu unterstützen.
Der in Münster ansässige Verein SwimSportTank e.V. bietet im Rahmen des Integrationspilotprojekts Schwimmkurse an. Die Kurse richten sich an geflüchtete Kinder, Frauen und erwachsene Männer, die im ZUE Münster leben. Anke Sundermeier, eine zertifizierte Übungsleiterin des Vereins, leitet die Einheiten und wird dabei von einem interkulturellen Team unterstützt, das viele der Herkunftssprachen der Teilnehmenden spricht.
Die Stadt Münster stellte für die Kurse vorübergehend das Hallenbad in Roxel zur Verfügung. Die finanzielle Förderung übernahm die Sparkasse Münsterland Ost, sodass das Programm reibungslos durchgeführt werden konnte. Stefan Centeno Hüttemann, ein Vertreter der Bezirksregierung, dankte SwimSportTank, der Stadt und der Bank für die gelungene Zusammenarbeit.
Das Projekt knüpft an den Erfolg der Landesinitiative "NRW kann schwimmen!" an, die in Münster bereits über 5.000 Viert- und Fünftklässlern das Schwimmen beigebracht hat. Die Schwimmkurse haben sich schnell zu einem der beliebtesten Angebote für die Bewohner des ZUE Münster entwickelt.
Mittlerweile sind die Schwimmstunden ein zentraler Bestandteil des Integrationspilotprojekts. Sie vermitteln nicht nur wichtige Fähigkeiten, sondern fördern auch die soziale Teilhabe von Geflüchteten in Münster. Die Zusammenarbeit zwischen lokalen Initiativen, der Stadt und den Geldgebern hat das Projekt erst möglich gemacht.






