28 March 2026, 18:22

Chaos vor BVB-Spiel: Raub, Pyro und 16 Festnahmen in Dortmund

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96".

Chaos vor BVB-Spiel: Raub, Pyro und 16 Festnahmen in Dortmund

Ausschreitungen und Gewalt überschatten Vorfeld des Spiels Borussia Dortmund gegen Hamburger SV am 21. März 2026

Die Vorbereitungen auf das Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV am 21. März 2026 wurden von Gewalt und Chaos überschattet. Im Dortmunder Stadtzentrum kam es vor Anpfiff zu einem bewaffneten Raubüberfall auf Fans des Gegners, während im und um das Stadion herum Ausschreitungen und Pyrotechnik-Vorfälle die Stimmung belasteten. Die Polizei reagierte mit Festnahmen und leitete Ermittlungen zu den Vorfällen ein.

Die Zwischenfälle begannen bereits vor dem Spiel, als eine Gruppe von etwa zehn Borussia-Dortmund-Anhängern zwei Fans des Hamburger SV überfiel. Die Opfer wurden bei der bewaffneten Konfrontation in Stadtnähe ihrer Fankleidung und -utensilien beraubt.

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Während der Partie wurden im Innenraum des Stadions Pyrotechnik-Körper gezündet, was die ohnehin angespannte Lage weiter verschärfte. Nach dem Abpfiff kam es an der Kreuzung Klönnestraße/Güntherstraße zu weiteren Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fangruppen. Einsatzkräfte griffen ein, um die Lager zu trennen und die Ordnung wiederherzustellen.

Die Polizei nahm vorläufig 16 Personen in Zusammenhang mit den Vorfällen fest. Zwar wurde gegen keinen der Verdächtigen bisher offiziell Anklage wegen gewaltsamer Behinderung der Busse mit Hamburger-SV-Fans erhoben, doch leitete die Staatsanwaltschaft 34 eigenständige Strafverfahren ein. Insgesamt verhängte die Polizei 152 Stadionverbote wegen Friedensstörungen.

Die Dortmunder Behörden betonten erneut ihr Engagement für die öffentliche Sicherheit und die Verhinderung von Straftaten bei Fußballspielen. Sie warnten, dass gegen jene, die Spieltage für Gesetzlosigkeit missbrauchen, weiterhin mit aller Härte vorgegangen werde.

Die Ereignisse vom 21. März führten zu mehreren Festnahmen und laufenden Ermittlungsverfahren. Mit 152 ausgesprochenen Stadionverbotenen und noch aktiven Untersuchungen arbeiten die Behörden daran, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Polizei machte deutlich: Wer durch randalierendes Verhalten Fußballspiele stört, muss mit konsequenten Maßnahmen rechnen.

Quelle