Bottrop prüft alle Kreuzungen auf Sicherheit nach tödlichem Unfall in Warendorf
Valeria TrubBottrop prüft alle Kreuzungen auf Sicherheit nach tödlichem Unfall in Warendorf
Bottrop überprüft alle Kreuzungen der Stadt auf Sichtfeldstandards
Die Maßnahme erfolgt als Reaktion auf einen tödlichen Unfall in Warendorf, der zu fahrlässigen Tötungsvorwürfen gegen kommunale Mitarbeiter führte. Um ähnliche Vorwürfe zu vermeiden, handelt die Stadt nun präventiv.
Das Tiefbauamt prüft derzeit sämtliche Kreuzungen auf Einhaltung der RaSt-06-Richtlinien. Diese schreiben klare Sichtdreiecke an Einmündungen vor, deren Schenkel je nach zulässiger Höchstgeschwindigkeit variieren: Bei Tempo 30 müssen sie 30 Meter betragen, bei Tempo 50 erhöht sich die Anforderung auf 70 Meter.
Priorität haben stark frequentierte Knotenpunkte mit Unfallhäufigkeit. Werden Mängel festgestellt, muss die Stadt eingreifen – etwa durch bauliche Änderungen oder die Aufstellung von Pollern. Die ersten Anpassungen sind für Anfang 2026 an der Scharnhölzstraße geplant, es folgen die Horster Straße und die Aegidistraße.
Ziel des Projekts ist die Vermeidung von Zusammenstößen, indem sichergestellt wird, dass Autofahrer beim Einordnen den Querverkehr rechtzeitig erkennen. Sämtliche Arbeiten erfolgen nach den nationalen Verkehrsicherheitsvorschriften. Die Stadt kommt damit ihren rechtlichen Pflichten nach und verbessert gleichzeitig die Verkehrssicherheit.






