17 April 2026, 18:22

Berlin plant radikale autofreie Zone für Friedrichstraße und Gendarmenmarkt

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlin auf dem Cover, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, begleitet von Text mit zusätzlichen Informationen.

Berlin plant radikale autofreie Zone für Friedrichstraße und Gendarmenmarkt

Großzügiger Umbau für Berlins Friedrichstraße und Gendarmenmarkt vorgeschlagen

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Das Architekturbüro CKSA hat einen umfassenden Entwurf vorgelegt, der die beiden berühmten Berliner Orte Friedrichstraße und Gendarmenmarkt zu einer gemeinsamen, autofreien Zone mit aufgewerteten öffentlichen Räumen zusammenführen soll. Die Friedrichstraße – eine der bekanntesten Straßen der Stadt – wird derzeit oft kritisiert, weil sie ihrem historischen Ruf nicht gerecht wird.

Laut Plan soll die Friedrichstraße künftig an die Eleganz des Gendarmenmarkts anknüpfen. Natürliche Steinpflaster, Kunstinstallationen und eine repräsentative Eingangszone würden das heutige Erscheinungsbild ersetzen. Die Straße selbst würde vollständig autofrei und fahrradfreundlich gestaltet, mit fließenden Übergängen vor den Gebäuden statt herkömmlicher Bordsteine.

Um beide Bereiche zu verbinden, wären auch die Querstraßen zwischen Friedrichstraße und Gendarmenmarkt für den Verkehr gesperrt. Diese Flächen würden neu gestaltet, um ein nahtloses Erlebnis für Fußgänger:innen zu schaffen. Der Gendarmenmarkt selbst erhielte ein neues Pflaster aus kleineren, befahrbaren Kopfsteinen in quadratischem Muster.

Auch das umliegende Viertel Friedrichstadt würde von den Änderungen profitieren: Großzügige Einzelbäume, zusätzliche Kunstwerke und Wasserspiele sollen die Qualität der öffentlichen Räume steigern. Ein früherer Test, bei dem die Friedrichstraße vorübergehend für Autos gesperrt wurde, stieß zwar auf wenig Begeisterung – doch genau diese Erfahrungen flossen in den nun vorliegenden, ehrgeizigeren Masterplan ein.

Wird der Entwurf umgesetzt, wäre der gesamte Bereich von Friedrichstraße und Gendarmenmarkt frei von Auto- und sogar Fahrradverkehr. Im Mittelpunkt steht die Schaffung eines stimmigen, hochwertigen öffentlichen Raums, der der historischen und architektonischen Bedeutung des Ortes entspricht. Die Umgestaltung würde einen tiefgreifenden Wandel für eines der zentralsten Viertel Berlins bedeuten – und wie es in Zukunft erlebt wird.

Quelle