24 May 2026, 04:22

Zehn Jahre Haft für Totschlag an Ex-Freundin nach Beziehungskrise

Freundin nach Beziehungskrise erstochen: Zehn Jahre Haft

Freundin nach Beziehungskrise erstochen: Zehn Jahre Haft - Zehn Jahre Haft für Totschlag an Ex-Freundin nach Beziehungskrise

Ein 33-jähriger Mann ist wegen Totschlags an seiner Freundin im Januar 2025 zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Dortmund fällte das Urteil, nachdem der Angeklagte gestanden hatte, sie während eines Streits erstochen zu haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann daher noch angefochten werden.

Die Tat ereignete sich, nachdem die Frau herausgefunden hatte, dass ihr Partner sie über seinen Job belogen hatte. Er hatte bereits Wochen zuvor seine Arbeit verloren, dies jedoch vor ihr verheimlicht. Die Beziehung war bereits angespannt, nachdem sie Gefühle für einen Kollegen entwickelt hatte – was seine Eifersucht und Wut weiter schürte.

Am Tag der Tat versuchte die Frau, ihn zu verlassen. Daraufhin erstach er sie tödlich. Statt zu fliehen, blieb er noch drei weitere Tage in der Wohnung, bevor die Behörden eingriffen.

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Bei seiner Festnahme in Bremerhaven schoss sich der Mann mit einer Gaswaffe in die Stirn. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst wegen Mordes ermittelt und niedrige Beweggründe unterstellt, passte die Anklage jedoch nach einem rechtlichen Hinweis des Gerichts auf Totschlag an. Psychologische Gutachten ergaben zudem, dass der Angeklagte zum Zeitpunkt der Tat psychisch labil war.

Das Gericht verurteilte den Mann wegen Totschlags zu einer zehnjährigen Freiheitsstrafe. Seine Handlungen – der tödliche Messerstich, sein mehrtägiger Verbleib am Tatort sowie die selbst zugefügte Verletzung – standen im Mittelpunkt des Verfahrens. Das Urteil muss nun noch eine mögliche weitere Prüfung durchlaufen, bevor es endgültig wird.

Quelle