Wohnprojekt "Leben am Strunde" in Bergisch Gladbach könnte bald weitergehen
Vito NeureutherWohnprojekt "Leben am Strunde" in Bergisch Gladbach könnte bald weitergehen
Das seit Monaten blockierte Wohnprojekt „Leben am Strunde“ in Bergisch Gladbach könnte nach monatelangen Verzögerungen bald wieder in Gang kommen. Stadtvertreter haben sich mit Investoren getroffen, um langjährige Bedenken hinsichtlich der Entwässerung und der Verkehrsinfrastruktur auszuräumen. Die Baumaßnahme, die vor einem Jahr wegen finanzieller und rechtlicher Probleme gestoppt worden war, scheint nun kurz davor zu stehen, fortgesetzt zu werden.
Das Projekt geriet 2023 ins Stocken, als Fragen zu den Investoren aufkamen, die mit der Gröner Group in Verbindung stehen. Die CGRE AG, die 89,9 Prozent an der Projektgesellschaft hält, wird mit Christoph Gröner assoziiert, dessen Geschäftsimperium von Insolvenzverfahren und Vorwürfen wegen Fehlverhaltens betroffen ist. Diese Verwicklungen veranlassten die Stadt, die Bearbeitung des Bebauungsplans einzufrieren.
Bei einem jüngsten Treffen zwischen Stadtvertretern und einer Delegation, zu der auch Ronald Pofalla gehörte, sollte die Pattsituation überwunden werden. Die Behörden betonten, dass die Arbeiten am Bebauungsplan erst dann wiederaufgenommen würden, wenn die Investoren nachweisen könnten, dass das Projekt tatsächlich vorankommt. Die Stadt signalisierte nun, dass die überfälligen Prüfungen zur Entwässerung und Verkehrsanbindung in Bearbeitung seien.
Da die entscheidenden Gutachten derzeit geprüft werden, geht Bergisch Gladbach davon aus, dass das Wohnprojekt endlich voranschreiten könnte. Die Verwaltung machte jedoch deutlich, dass weitere Schritte von konkreten Fortschrittsnachweisen der Investoren abhängen. Die nächste Phase hängt davon ab, ob die finanziellen und rechtlichen Hürden vollständig überwunden werden können.






