19 June 2026, 14:16

Wie die Buchbranche mit Social Media junge Leserinnen und Leser erobert

Augen auf und durch - Warum es besser ist, es zu versuchen, als stillzustehen

Wie die Buchbranche mit Social Media junge Leserinnen und Leser erobert

Die Buchbranche entdeckt neue Wege, um Leserinnen und Leser zu erreichen. Soziale Medien und kreative Projekte verändern, wie Bücher ihr Publikum finden. Traditionelle Debatten im Verlagswesen verlieren an Bedeutung, doch innovative Ansätze füllen die Lücke.

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Mona Lang, heute Programmdirektorin bei Kiepenheuer & Witsch, betreibt einen beliebten Instagram-Buchclub mit fast 25.000 Followern. Maria Christina Piwowarski, ehemalige Mitarbeiterin der Buchhandlung Ocelot, veranstaltet auf derselben Plattform literarische „Sprechstunden“. Nicolas Greno von der Buchhandlung Greno teilt derweil samstagsmorgens Videos über die Donauwörther Reichsstraße.

Die Frauen der Markus-Buchhandlung in Gütersloh präsentieren freitags ihre Buchempfehlungen. Diese Initiativen zeigen, wie sich die Branche neu mit Lesenden vernetzt. Die Referentin erinnert daran, dass Taschenbücher und farbige Beilagen einst als schwer verkäuflich in der Präsentation galten. Gleichzeitig kritisiert sie, dass die Branche ihre eigene Arbeit oft idealisiere.

Die Referentin begrüßt den Aufschwung neuer Projekte im Verlagswesen. Sie argumentiert, dass die Branche junge Leserinnen und Leser dort abholen müsse, wo sie sich aufhalten – also online, wenn diese lieber zu Hause bleiben. Die Zeit ausufernder Debatten im Buchhandel mag vorbei sein, doch frische Ideen bringen neuen Schwung.

Quelle