13 April 2026, 08:18

Verkehrssicherheitswoche in NRW: 113 Verstöße und reflektierende Armbänder für Kinder

Vielbefahrene Straße mit einem "Achtung Schweres Gerät Kreuzung"-Schild, Fahrzeugen, Fußgängern, Strommasten, Baustellengebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Verkehrssicherheitswoche in NRW: 113 Verstöße und reflektierende Armbänder für Kinder

Nordrhein-Westfalen veranstaltete kürzlich eine Aktionswoche zur Verkehrssicherheit, um den Schutz von Fußgängern zu verbessern. Die Kampagne fand vom 27. Oktober bis 2. November statt, wobei die Polizei Mönchengladbach mit gezielten Kontrollen beteiligt war. Die Beamten konzentrierten sich auf besonders gefährdete Bereiche in der Nähe von Schulen und stark frequentierten Innenstadtlagen, um die Sicherheit auf den Straßen für Fußgänger zu erhöhen.

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Während der Aktion dokumentierte die Polizei 113 Verkehrsverstöße, darunter sowohl Fehlverhalten von Fußgängern als auch riskantes Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer. Die Beamten sprachen 49 Verwarnungen aus, leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein und erstatteten zwei Strafanzeigen.

Die Initiative richtete sich auch an übergeordnete Sicherheitsfragen: Allein im Jahr 2024 gab es in Mönchengladbach 136 Unfälle mit Fußgängerbeteiligung, vier davon endeten tödlich. Um die Aufmerksamkeit für die Gefahren zu schärfen, verteilten die Beamten reflektierende Schnapparmbänder an Kinder und junge Fußgänger.

Eltern vor Ort zeigten sich überzeugende Unterstützer der Kampagne. Die Behörden wiesen darauf hin, dass die dunkleren Monate von Oktober bis Januar ein erhöhtes Risiko für Fußgänger bergen. Zudem wurden bei den Kontrollen auch weitere Verstöße registriert, die nicht direkt mit der Fußgängersicherheit zusammenhingen.

Ziel der Verkehrssicherheitswoche war es, Unfälle zu verringern und das Sicherheitsgefühl von Fußgängern zu stärken. Die Polizei setzte dabei auf Aufklärung, Kontrollen und praktische Maßnahmen wie die Verteilung von Reflektormaterial. Die Ergebnisse der Aktion sollen in die Planung künftiger Sicherheitkampagnen in der Region einfließen.

Quelle