Union blockiert Bas' Pläne zur starren Arbeitszeitregelung im Bundestag
Adriana SchachtUnion blockiert Bas' Pläne zur starren Arbeitszeitregelung im Bundestag
Die Unionsfraktion im Bundestag hat angekündigt, die Pläne von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zu blockieren. Ihr Vorhaben sieht vor, die vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeiten an Tarifverträge zu koppeln. Die Union besteht jedoch darauf, die Flexibilität für alle Beschäftigten zu bewahren.
Der CDU-Abgeordnete Marc Biadacz betonte, dass eine festgelegte Höchstarbeitszeit pro Woche Spielraum für unterschiedliche Berufsfelder lasse. Gleichzeitig warnte er vor übermäßiger Bürokratie bei der Arbeitszeiterfassung.
Die Union will sicherstellen, dass alle Arbeitnehmer – auch solche ohne Tarifbindung – flexible Arbeitszeitmodelle nutzen können. Biadacz ergänzte, dass Unternehmen weiterhin auf vertrauensbasierte Arbeitszeitmodelle setzen können sollten.
Der Widerstand der Union könnte das Vorhaben der Arbeitsministerin stoppen. Falls sich die Union durchsetzt, bleiben die bisherigen Regelungen für Betriebe und Beschäftigte bestehen. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, wie sich Regulierung und betriebliche Eigenverantwortung in Einklang bringen lassen.






