31 May 2026, 22:18

Ulrike Guérot scheitert mit Klagen gegen ihre Entlassung an der Uni Bonn

Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot verliert erneut vor Gericht

Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot verliert erneut vor Gericht - Ulrike Guérot scheitert mit Klagen gegen ihre Entlassung an der Uni Bonn

Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot hat ihren Rechtsstreit gegen die Universität Bonn verloren, nachdem sie im Februar 2023 entlassen worden war. Die Entscheidung folgt auf Vorwürfe wegen Plagiats und unangemessenen Verhaltens während ihres Bewerbungsverfahrens. Guérot, die für ihre umstrittenen Positionen zum Ukraine-Krieg und zur COVID-19-Politik bekannt ist, hatte gegen den Beschluss der Universität erfolglos Berufung eingelegt.

Der Fall begann, als Guérot im vergangenen Jahr von der Universität Bonn abberufen wurde. Die Hochschule nannte Plagiat als Hauptgrund für ihre Entlassung. Daraufhin reichte sie Klage ein, doch das Arbeitsgericht Bonn wies ihre Forderung in erster Instanz ab.

Guérot legte daraufhin beim Landesarbeitsgericht Köln Berufung ein. Die Richter bestätigten jedoch das ursprüngliche Urteil und befanden, dass ihr Verhalten während des Einstellungsverfahrens unangemessen gewesen sei. Das Gericht erklärte die Kündigung der Universität für rechtmäßig.

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Jenseits ihrer akademischen Laufbahn hat Guérot mit öffentlichen Äußerungen Aufsehen erregt. Während der COVID-19-Pandemie kritisierte sie in ihrem Buch „Wer schweigt, stimmt zu“ staatliche Schutzmaßnahmen. Kürzlich sorgten ihre Aussagen zum Ukraine-Krieg für Diskussionen. Kritiker werfen ihr vor, die Schuld mitunter vom Angreifer auf das Opfer zu verlagern, während sie selbst zu sofortigen Friedensverhandlungen aufruft.

Trotz der juristischen Niederlage bleibt Guérot eine polarisierende Figur in politischen Debatten. Ihre Standpunkte zu großen Konflikten und Gesundheitspolitik spalten weiterhin die Meinungen.

Mit dem endgültigen Urteil des Gerichts ist Guérots Entlassung von der Universität Bonn nun rechtskräftig. Sie wird nicht an ihre akademische Stelle zurückkehren, und der Rechtsstreit ist damit abgeschlossen. Doch ihre umstrittenen Positionen zu aktuellen Themen sorgen dafür, dass sie eine prägende Stimme in der öffentlichen Diskussion bleibt.

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