Trickdiebe zielen gezielt auf Senioren in NRW – so schützen Sie sich
Vito NeureutherTrickdiebe zielen gezielt auf Senioren in NRW – so schützen Sie sich
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verzeichnet einen deutlichen Anstieg von Trickdiebstählen, die sich gezielt gegen ältere Mitbürger richten. Allein in den Jahren 2024 und 2025 wurden über 1.200 Fälle gemeldet – ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren. Aktuelle Vorfälle in Heiligenhaus und Ratingen zeigen, wie Diebe mit dreisten Täuschungsmanövern Wertgegenstände stehlen.
In Heiligenhaus wurde eine 79-jährige Frau Opfer des Betrugs, nachdem ein Mann sie nach dem Weg gefragt hatte. Während er sie ablenkte, legte er ihr eine Kette um den Hals und stahl im selben Moment ihre goldene Halskette. Der Diebstahl geschah so schnell, dass die Seniorin erst bemerkte, was passiert war, als der Täter bereits geflüchtet war.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich in Ratingen, wo ein 73-jähriger Mann ins Visier der Diebe geriet. Eine Frau bat ihn um Wegbeschreibung, umarmte ihn anschließend und hing ihm eine Kette um – dabei entfernte sie unbemerkt seine wertvolle Goldkette.
Die Behörden warnen, dass die Täter gezielt das Vertrauen älterer Menschen ausnutzen. Durch vorgetäuschte Hilfsersuchen schaffen sie Verwirrung und stehlen Schmuck, bevor die Opfer überhaupt begreifen, was geschieht.
Angesichts der steigenden Fallzahlen ruft die Polizei ältere Bürger zur Vorsicht auf. Sie rät davon ab, auf Fremde einzugehen, die mit ungewöhnlichen Bitten an sie herantreten. Die Ermittlungen zu den Vorfällen in Heiligenhaus und Ratingen laufen noch; die Beamten arbeiten daran, die Täter zu identifizieren.






