20 June 2026, 02:15

Thomas Roosen verlässt nach 42 Dienstjahren die nordrhein-westfälische Polizei

POL-LZPD: Leiter der LZPD NRW geht in den Ruhestand

Thomas Roosen verlässt nach 42 Dienstjahren die nordrhein-westfälische Polizei

Thomas Roosen, Leiter des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW), geht Ende Juli nach fast 42 Jahren im Dienst in den Ruhestand. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer langen Karriere, die mit Streifendienst begann und in einer Führungsposition endete. Innenminister Herbert Reul würdigte seine Arbeit an der Spitze der Behörde.

Seit 2020 stand Roosen dem LZPD NRW vor und führte ein Team von rund 1.800 Mitarbeitenden am Hauptsitz in Duisburg sowie an über zehn Standorten in Nordrhein-Westfalen. Die Behörde unterstützt Polizeieinsätze in der gesamten Region – ihr Leitmotiv „Kein Einsatz ohne uns“ unterstreicht ihre zentrale Bedeutung.

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Nur ein Drittel der Belegschaft besteht aus Polizeibeamten, denn das LZPD NRW beschäftigt über 40 Berufsgruppen für vielfältige Aufgaben. Zuvor leitete Roosen die IT-Abteilung und widmete sich dort der Neuordnung der zentralen Polizei-IT-Systeme. Seine Laufbahn bei der nordrhein-westfälischen Polizei umfasste verschiedene Positionen, wobei er sich seit dem Jahr 2000 besonders auf Informationstechnologie konzentrierte.

Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Astrid Ohde kommissarisch die Leitung. Roosen freut sich auf einen ruhigen Ruhestand – etwa darauf, Verkehrsnachrichten zu hören, ohne dabei Umleitungen zur Arbeit planen zu müssen.

Das LZPD NRW steht nun unter Übergangsführung. Roosens Amtszeit war geprägt von bedeutenden Beiträgen zur Polizei-IT und zur Einsatzunterstützung. Die breite Expertise der Behörde bleibt für die Polizeiarbeit in Nordrhein-Westfalen unverzichtbar.

Quelle