19 June 2026, 00:19

Streit um Schutz des Wupperstaus: SPD will Bereitschaftspolizei in Wipperkotten einsetzen

Nach Schaden am Wupperdamm: CDU fordert proportionale Lösungen statt massiver Polizeieinsätze

Streit um Schutz des Wupperstaus: SPD will Bereitschaftspolizei in Wipperkotten einsetzen

Um den historischen Wupperstau in Wipperkotten bestmöglich zu schützen, ist eine politische Debatte entbrannt. Sowohl CDU als auch SPD sind sich einig, dass der Standort und die umliegende Natur bewahrt werden müssen – doch über die konkreten Maßnahmen herrscht Uneinigkeit.

Die SPD hat einen Antrag eingebracht, der strengere Schutzvorkehrungen für das Wehr fordert. Darin wird sogar der Einsatz einer Bereitschaftspolizei in Wipperkotten in Erwägung gezogen. Die CDU lehnt diesen Vorschlag jedoch als unrealistisch und überzogen ab.

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Ihrer Meinung nach geht der SPD-Antrag zu weit und stehe in keinem angemessenen Verhältnis zum Problem. Stattdessen setzt die Partei auf verstärkte Streifen und Aufklärungskampagnen als praktikablere Lösungen. Zudem erwartet die CDU eine eigene Einschätzung der Stadtverwaltung zu dem Vorstoß der SPD.

Die ASBA wird nun den SPD-Antrag gemeinsam mit der Bewertung der Stadtverwaltung prüfen. Die CDU hat bereits angekündigt, den Entwurf in seiner aktuellen Form abzulehnen. Trotz der Differenzen hofft man auf einen realistischen Kompromiss, der Schutzmaßnahmen und Verhältnismäßigkeit in Einklang bringt.

Die Diskussion zeigt unterschiedliche Herangehensweisen beim Erhalt des Wupperwehrs. Die Beratungen der ASBA werden entscheiden, wie es in der Sache weitergeht. Beide Parteien teilen zwar das Ziel, die historische Stätte zu schützen – doch wie dies umgesetzt werden soll, bleibt umstritten.

Quelle