Stadtrat beschließt neue Verkehrsprojekte und Rettungsdienst-Reformen vor Wahlperiode-Wechsel
Vito NeureutherStadtrat beschließt neue Verkehrsprojekte und Rettungsdienst-Reformen vor Wahlperiode-Wechsel
Der Stadtrat hielt am Donnerstag seine letzte Sitzung dieser Legislaturperiode ab. Dabei wurden mehrere wichtige Beschlüsse gefasst, darunter Aktualisierungen im Rettungsdienst und neue Verkehrsprojekte.
Auf der Tagesordnung standen finanzielle Anpassungen, städtebauliche Pläne sowie der Abschluss eines langjährigen Resilienzprojekts. Ein zentrales Thema war das Verkehrsmodell „Bewegte Straßenlandschaft“, bei dem die Fußgängerzone vorübergehend erweitert wurde. Umfragen zufolge befürworteten etwa 80 Prozent der Anwohnerinnen und Anwohner die Änderungen.
Der Rat diskutierte zudem den Brandschutzbedarfsplan. Die vorgeschlagenen Anpassungen zielen darauf ab, Einsatzzeiten zu verkürzen, Hygienestandards zu verbessern und auf klimabedingte Notfälle vorzubereiten.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Projekt „Huels resilient“, das nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde. Der Abschlussbericht bestätigte den Erfolg der Initiative.
Finanziell setzte sich der Rat mit steigenden Kosten im Rettungsdienst auseinander. Eine neue Gebührenordnung wurde beschlossen, um die gestiegenen Ausgaben und Finanzierungslücken auszugleichen.
Abschließend stimmten die Mitglieder einstimmig dafür, die Gründung einer städtischen Entwicklungsgesellschaft zu prüfen. Die Verwaltung wird nun die Machbarkeit des Vorhabens bewerten.
Mit dieser Sitzung endete die Arbeit des Rates für diese Wahlperiode. Die Beschlüsse zu Verkehr, Notdiensten und Stadtplanung gehen nun in die Umsetzung.
Die nächste Legislaturperiode beginnt mit diesen Maßnahmen – darunter mögliche neue Gebühren und eine eventuelle Entwicklungsgesellschaft.






