02 April 2026, 18:20

Sprüth Magers: Berlins avantgardistisches Zentrum für zeitgenössische Kunst seit 2008

Ein leuchtendes, farbenfrohes Wandgemälde mit verschiedenen Formen, das die Seite eines Gebäudes in Berlin, Deutschland, bedeckt.

Sprüth Magers: Berlins avantgardistisches Zentrum für zeitgenössische Kunst seit 2008

Sprüth Magers zählt zu den renommiertesten Galerien für zeitgenössische Kunst in Berlin. Seit ihrer Ansiedlung in der Stadt hat sich der Ausstellungsort zu einem zentralen Anlaufpunkt für avantgardistische Kunst entwickelt. Am Standort in der Oranienburger Straße wurden über ein Jahrzehnt lang bedeutende Namen der modernen und experimentellen Kunst gezeigt.

Die Galerie eröffnete ihren Berliner Hauptsitz 2008 in einem historischen Ballsaal im Herzen von Mitte. Gegründet wurde sie bereits 1991 von Monika Sprüth und Philomene Magers in Köln – eine Partnerschaft, die sich zu einer prägenden Kraft in der Kunstwelt entwickelte. Gemeinsam schufen sie ein Erbe, das die zeitgenössische Kunst bis heute maßgeblich beeinflusst.

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In der Oranienburger Straße waren Werke international gefeierter Künstler zu sehen. Gemälde, Installationen und Performances von Robert Elfgen, Thomas Demand und Kaari Upson zogen ein breites Publikum an. Die Galerie förderte zudem experimentelle Filmkunst und Lichtinstallationen, etwa von Anthony McCall, Otto Piene und Robert Irwin. Mit den textbasierten Arbeiten von Jenny Holzer und den immersiven Installationen von Lizzie Fitch festigte sie ihren Ruf weiter.

Ein besonderer Schwerpunkt des Programms liegt auf der Fotografie. Berühmte Vertreter wie Andreas Gursky, Thomas Struth und Candida Höfer stellten hier aus und unterstrichen damit den Einfluss der Galerie in diesem Medium. Gleichzeitig diente der Ort auch als Sprungbrett für aufstrebende Talente. Künstler wie Thomas Scheibitz und George Condo feierten hier ihre ersten großen Ausstellungen und erlangten so größere Bekanntheit.

Sprüth Magers bleibt ein unverzichtbarer Teil des Berliner Kulturlebens. Ihr langjähriges Engagement für mutige, experimentelle Kunst sichert ihr einen Platz unter den führenden Galerien der Stadt. Der Standort in der Oranienburger Straße zieht weiterhin etablierte Größen und aufstrebende Stars der zeitgenössischen Kunstszene an.

Quelle