31 May 2026, 14:16

SPD in Solingen will Kirchengemeinden bei Umnutzung alter Gebäude besser unterstützen

SPD unterstützt Kommunen bei neuer Nutzung von Kirchen

SPD in Solingen will Kirchengemeinden bei Umnutzung alter Gebäude besser unterstützen

SPD in Solingen drängt auf stärkere städtische Unterstützung für Kirchengemeinden bei Umnutzung alter Gebäude

Die Solinger SPD setzt sich für eine stärkere kommunale Förderung von Kirchengemeinden ein, die ihre alten Gebäude umwidmen möchten. Ein neuer Antrag, der dem Planungsausschuss und dem Stadtrat vorgelegt wurde, ruft alle politischen Fraktionen zur geschlossenen Unterstützung des Vorhabens auf. Ziel der Initiative ist es, Projekte zur Umgestaltung stillgelegter Kirchen in gemeinnützige Räume effizienter zu begleiten.

Im Mittelpunkt des Vorschlags steht die Schaffung einer eigenen Koordinierungsstelle innerhalb der Stadtverwaltung. Diese soll als zentrale Anlaufstelle für die Gemeinden dienen und die Kommunikation zwischen Rat, Behörden und religiösen Gruppen verbessern. Zudem ist die Bildung einer Arbeitsgruppe aus Politikern und Verwaltungsmitarbeitern geplant, die die Vorhaben begleiten und bürokratische Hürden abbauen soll.

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Die SPD betont die Notwendigkeit praktischer Hilfe, insbesondere bei Bauvorschriften und Denkmalschutzbestimmungen. Zahlreiche evangelische und katholische Gemeinden in Solingen haben bereits Pläne angekündigt, ihre Kirchengebäude neuen Nutzungen zuzuführen. Die laufende Ausstellung „Kirchen als vierte Orte“ in der Lutherkirche zeigt beispielhaft, wie solche Umwidmungen gelingen können – mit konkreten Modellen bereits umgesetzter Projekte.

Laut SPD zielt der Antrag darauf ab, zügig pragmatische Lösungen zu entwickeln. Die Partei wirbt für einen überparteilichen Ansatz und fordert alle demokratischen Fraktionen im Rat auf, sich gemeinsam der Thematik zu widmen. Bei Annahme des Plans würden einheitliche Leitlinien für die Umnutzung von Kirchengebäuden geschaffen und administrative Hindernisse verringert. Der Vorstoß der SPD spiegelt die wachsende Nachfrage von Gemeinden wider, die ihre Immobilien an moderne Bedürfnisse anpassen wollen. Die weiteren Schritte hängen nun von der fraktionsübergreifenden Unterstützung im Stadtrat ab.

Quelle